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29 Apr |
Outperformance-Zertifikat Zertifikate Arten
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Zertifikate können einer direkten Anlage in Rohstoffe, Indizes oder Aktien teilweise stark überlegen sein, da ihnen Konstruktionen zu Grunde liegen, die ausschließlich von der Kreativität des jeweiligen Emittenten abhängen. Partizipiert werden kann hierbei an jeglicher Art von Marktentwicklung, unabhängig davon, ob sich diese positiv, negativ oder neutral vollzieht. Hinzu kommt, dass in Bezug auf die erreichbaren Gewinne bestimmte Multiplikatoren zum Einsatz gebracht werden können, die dazu führen, dass der Anleger an einer positiven Entwicklung überproportional profitiert.
Anleger verzichtet auf Dividenden-Ertrag und partizipiert überdurchschnittlich am Wertzuwachs
Dies gilt zum Beispiel für das Outperformance-Zertifikat, das immer dann eine interessante Anlageform darstellt, wenn weitgehende Sicherheit über die absehbare, positive Entwicklung eines Kurses besteht. In diesem Fall kann in weit höherem Maße profitiert werden, als es bei einer direkten Anlage in den jeweiligen Wert der Fall wäre. Hierzu verzichtet der Anleger im Gegenzug auf die Auszahlung von Dividenden während der Laufzeit und konzentriert sich somit vollständig auf die Ablaufleistung der Kapitalanlage. Der Emittent stattet das Outperformance-Zertifikat mit einem Startkurs und einer Partizipationsrate aus, die deutlich über dem Faktor 1 festgelegt wird. Liegt der Vergleichswert am Ende der Laufzeit nun über dem Startwert, so erhält der Anleger den Kursgewinn, multipliziert mit der Partizipationsrate. Sinkt der Basiswert hingegen unter den Startwert, so erhält der Anleger dennoch immer den vollen Wert des Underlying, wobei der Emittent das Recht hat, diesen in Form einer entsprechenden Aktie auszuzahlen.
Outperformance-Zertifikat bietet höchste Gewinnchance zum Fälligkeitstermin
Besonders interessant bei dieser Anlageform ist der Umstand, dass es keine Obergrenze für den möglichen Gewinn des Anlegers gibt. Während überproportionale Gewinne im Regelfall dadurch finanziert werden, dass eine Höchstgrenze festgelegt wird, oberhalb derer ausschließlich der Emittent profitiert, werden die benötigen Mittel für das Outperformance-Zertifikat lediglich aus dem Dividendenverzicht finanziert. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass das Papier seine hohen Gewinnchancen nur dann erreichen kann, wenn es bis zum Ende der Laufzeit gehalten wird. Eine vorzeitige Rückgabe führt in jedem Fall zu negativen Ergebnissen.
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26 Apr |
Euro & US-Dollar Kapitalschutz-Anleihe Garantie-Zertifikate
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ABN Amro macht es möglich – egal wie sich das Verhältnis zwischen USD und Euro in den nächsten vier Jahren entwickeln wird, Anleger, die in Win-Win Kapitalschutz-Anleihe (ISIN DE000AA0XKT8) investieren sind und bleiben Gewinner.
100% Kapitalschutz zzgl. 8% Kupon
Je stärker das Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar verändert, desto größer der Ertrag für Anleger. Ändert sich das Währungsverhältnis nicht oder nur gering, wird zu der 100% Kapitalabsicherung der Kapitalschutz Anleihe ein zusätzlichen Kupon von 8% ausgezahlt, der allerdings individuell bemessen wird.
Die Laufzeit dieses Garantiezertifikats beträgt 4 Jahre und 6 Monate, die Kapitalgarantie besteht zur Endfälligkeit. Wie in allen „Garantie-Angeboten“ kann der Kurs des Zertifikats während der Laufzeit unter den eigentlichen Garantiekurs, bzw. den Emissions-Preis oder Endfälligkeitspreis sinken.
Welchen Vorteil bietet eine solche Kapitalschutz-Anleihe?
Ein Hauptargument für eine solche Anlage ist Sicherheit. Schaut man auf die jüngste Vergangenheit, könnte zusätzlich zur Sicherheit auch eine brauchbare Rendite aus diesem Investment entstehen, sofern das Verhältnis von USD zu Euro sich weiter entgegengesetzt entwickelt wie in den letzten zwei Jahren.
Tatsächlich scheint ein solches Investment aber eine nicht zu unterschätzende Zufallskomponente zu besitzen. Denn welche weiteren Zinsschritte von der US-Notenbank oder der Europäischen Zentralbank zukünftig unternommen werden ist vor allem auf eine 54 Monate-Frist kaum vorhersehbar. Sollte die EZB sich dazu entschließen nicht weiter gegen Inflation zu kämpfen und die Zinsen senken, wird dies kaum absehbare Folgen für die Wechselkurse haben.
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24 Apr |
Strategie-Zertifikat Zertifikate Arten
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Zertifikate verfügen nicht über einen eigenständigen Wert, sondern sind stattdessen mit einem Index, dem so genannten Basiswert, auch als Underlying bezeichnet, verknüpft. Die Relation beider Werte verläuft dabei nicht linear, sondern kann durch den Emittenten nahezu beliebig festgelegt werden, so dass es für den Anleger möglich ist, von stagnierenden oder sogar sinkenden Kursen disproportional zu profitieren.
Individuelles Aktienportfolio und aktives Management
Unter der speziellen Form des Strategie-Zertifikates wird ein Papier verstanden, dem wirkungsvolle Analyseinstrumente des Kapitalmarktes zur Verfügung stehen. Der Basis- oder Vergleichswert der Anlage basiert hierbei nicht auf einem öffentlichen Index, sondern wird stattdessen auf ein individuelles Aktienportfolio abgestellt, das durch den Emittenten zu Beginn der Anlage zusammengestellt und fixiert wird. Analytische Systeme, die neben wissenschaftlichen Erkenntnissen vor allem auf der Langzeitbeobachtung von Kursen beruhen, werden in der Folge eingesetzt, um das Portfolio stetig anzupassen, umzuschichten und zu ergänzen. Hierdurch wird versucht, eine möglichst optimale Gewinnentwicklung zu erzielen, von der Anleger und Emittent gleichermaßen profitieren.
Die Strategie des Zertifikats wird offen gelegt
Die zum Einsatz kommende Strategie wird hierbei nicht geheim gehalten, sondern offen und transparent kommuniziert, so dass der Anleger sich ein vollumfängliches Bild über die strategischen Grundlagen der Anlage verschaffen kann. In Bezug auf den konkreten strategischen Ansatz wird vorrangig zwischen drei Methoden der Analyse unterschieden. Hierbei handelt es sich um den Value-, den Growth- und den Momentum-Ansatz. Während der Value-Ansatz sich auf Dividenden bestimmter Titel bezieht und der Growth-Ansatz stattdessen das Wachstum von Ergebnissen berücksichtigt, analysiert der Momentum-Ansatz vorrangig Werte der Vergangenheit, um so Erkenntnisse über den wahrscheinlichen, künftigen Verlauf zu gewinnen.
Ein Strategie-Zertifikat verfügt meist nicht über eine fest definierte Laufzeit, ist aber in seiner Ausrichtung eher mittel- bis langfristig orientiert.
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22 Apr |
Handel und Preisbildung bei Zertifikaten Zertifikate Arten
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Wo kann man Zertifikate kaufen und wie erfährt man deren Preis? Die Frage erscheint auf den ersten Blick fast banal ist aber mehr als berechtigt und wirft auf den zweiten Blick weitere Fragen auf, die eventuell schwerer zu beantworten sind.
Wo Zertifikate kaufen und was kostet es?
Wo kann man Zertifikate kaufen? Bei jeder Bank, an über eine Wertpapierbörse oder bei den entsprechenden Zertifikate Emittenten. Die Frage nach Kosten ist recht individuell und kann meist erst nach einem Blick auf die Preisstaffel des jeweiligen Anbieters beantwortet werden. Wichtig für den Kauf bei Neuemission ist vielleicht ein Hinweis: In der Regel wird bei Kauf eines neu aufgelegten Zertifikats (Zeichungsphase) ein Aufgeld fällig, welches den Kurs bereits in den ersten Tagen leicht ins Minus rutschen lässt. Wer daher keinen Anbieter findet, der das Aufgeld (Agio) erlässt, kann in den meisten Fällen die ersten Notierungen des Zertifikats abwarten und dann einsteigen.
Wie kommt der Preis eines Zertifikats zustande?
Analog zur Preisfeststellung von Investmentfonds, wird auch bei Zertifikaten der aktuelle Gegenwert der enthaltenen Finanzinstrumente als Kurswert zzgl. einem geringen Aufgeld für die Preisfeststellung herangezogen. Im Unterschied zu Investmentfonds besteht das „Innenleben“ eines Zertifikats allerdings aus finanzmathematischen Anlageformen, die sich von Privatanlegern in den seltensten Fällen nachvollziehen lassen. Die Bank bzw. der Emittent stellt den Kurs und muss daher mit großer Sorgfalt dafür Sorge tragen, dass Kunden einen realistischen Kaufkurs erhalten.
Geringe Handelsumsätze sind übrigens kein Problem – anders als bei Aktien muss es keinen Verkäufer geben, der seine Wertpapiere veräußern möchte, Zertifikate verbriefen eine Schuld und können somit eigentlich zu jedem Zeitpunkt vom Emittenten ausgegeben werden, sofern dieser einen aktuellen Kauf- oder Rücknahmepreis stellt. Gerade bei Hedge-Fonds Zertifikaten kommen häufiger Abweichungen von der „jederzeit handelbar“ Regel zur Anwendung, da die Hedge-Fonds oder Hedge-Fonds Indices auf die Zertifikate abgebildet werden auch nicht täglich aktuelle Kurse stellen.
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19 Apr |
Das Garantie-Zertifikat Zertifikate Arten
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Deutsche Anleger gelten nicht unbedingt als besonders risikofreudig, Wenig verwunderlich daher, dass sich Garantiezertifikate einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Das Garantie-Zertifikat Konzept ist ein schnell erklärtes Verkaufskonzept: Bereits bei Erwerb des Zertifikats weiß der Anleger zu welchem Zeitpunkt er den als Garantie festgelegten Betrag wieder zurückerhält.
Welche Garantien bieten ein Garantie-Zertifikat?
Eine Kapitalgarantie zum Ende der Laufzeit. Garantie-Zertifikate sind in der Regel zeitlich befristete Zertifikate, die zum Ende der mehrjährigen Laufzeit mit einer Kapitalgarantie von z.B. 100% oder 120% die Rückzahlung des eingesetzten Kapital garantieren.
Wie bei Garantiefonds gilt auch für Garantie-Zertifikate eine Stichtagsregelung. Erst zum Stichtag bzw. Fälligkeitstag muss der garantierte Betrag für ein solches Zertifikat ausbezahlt werden. Während der Laufzeit kann der Kurs eines Garantiezertifikats deutlich unter der Garantie liegen.
Wie funktioniert eine solche Garantie?
Eine Garantie kann – unabhängig ob bei Investmentfonds oder Zertifikaten – nur dann gegeben werden, wenn diese finanzmathematisch sicher möglich ist. Was umständlich klingt ist im Grunde einfach, der Großteil des vom Anleger investierten Kapitals wird in eine Nullkuponanleihe investiert, welche zum Stichtag den gewünschten Rückzahlungs- also Garantiebetrag sichert. Die „übrig gebliebene“ Anlagesumme des Sparers wird in verschiedene Geldanlagen investiert, die als Anlageziel des Zertifikats ausgegeben werden. Je nach Qualität des Managements, Börsenlage und eventuellem Fremdkapitaleinsatz, können sich Anleger auf einen mehr oder weniger hohen Wertzuwachs oder eben eine nur Rückzahlung des eingesetzten Kapitals freuen.
Kein Verlust möglich mit Garantie-Zertifikaten?
Ja und nein. Die dem Zertifikat unterliegende Anleihe ist sicher, so lange der Emittent der Anleihe die Rückzahlung leistet. Ausfälle kommen vor, sind aber vor allem bei Garantieprodukten sehr unwahrscheinlich, da hier auf Emittenten bester Bonität geachtet wird.
Verluste fallen deshalb nur durch Inflations-Effekte an. Wer heute 100 Euro investiert und diese in 6 Jahren zurückerhält hat bei einer durchschnittlichen jährlichen Inflationshöhe von 1,6% fast 10% Wertverlust zu verkraften, auch wenn das Geld an und für sich nicht weniger geworden ist.
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18 Apr |
Das Index-Zertifikat Zertifikate Arten
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Wer keine einzelnen Aktien erwerben möchte, sondern eine Auswahl an verschiedenen Aktien mit nur einem Wertpapierkauf in das eigene Depot legen möchte hat zwei Möglichkeiten. Zum einen bliebe der Erwerb eines Aktienfonds, der auf einen bestimmten Index ausgerichtet ist, allerdings nicht zwingend alle Aktien, die im Index enthalten sind auch innerhalb des Fondsvermögens hält. Ziel der Fondsmanager ist es schließlich den Index zu schlagen, nicht ihn abzubilden. Zum anderen besteht die Möglichkeit in ein Index-Zertikat zu investieren, welches tatsächlich ein Abbild des Index ist.
Bei Index-Zertifikate Kauf beachten: Währung und Bezugsverhältnis
Mit Währung und Bezugsverhältnis sind zwei wesentliche Punkte sind bei der Auswahl, bzw. vor Kauf eines Indexzertifikats zu berücksichtigen. Wer nicht an der Entwicklung eines europäischen Index teilhaben möchte, sondern eventuell Index Zertifikate ins Auge gefasst hat, die z.B. auf einen asiatischen oder südamerikanischen Index bezogen sind, sollte eine vorhandene Währungsabsicherung überprüfen. Schwankende Wechselkurse können durchaus dazu beitragen, dass aus einer positiven Entwicklung eines Index eine negative Entwicklung des zugehörigen Zertifikats resultiert.
Nicht ganz so relevant ist das Bezugsverhältnis, spätestens bei Kauf des Index-Zertifikats wird das Bezugsverhältnis sichtbar. Entspricht der Kaufpreis nicht dem aktuellen Index Stand, sondern eher einem Zehntel der aktuell Index-Notierung, so handelt es möglicherweise um ein Index-Zertifikat mit einem Bezugsverhältnis von 1:10.
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16 Apr |
Discount Zertifikat Zertifikate Arten
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Was ist ein Discount Zertifikat?
So etwas wie die Möglichkeit eine Aktie preiswerter zu erwerben als es der aktuelle Kurswert an der Börse zeigt. Unter „Discount“ verstehen die Anbieter tatsächlichen einen Preisnachlass gegenüber dem aktuellen Börsenwert eines Wertpapiers. Der Preis, den Anleger für den Discount-Nachlass auf den Börsenwert zahlen ist z.B. der Verzicht auf die Dividende (also die Gewinnausschüttung, die Aktionäre erhalten) oder aber auf einen Teil der Wertsteigerung.
Discount Zertifikat mit Cap
An einem Beispiel verdeutlicht – beträgt der Wert einer Aktie 100 Euro und ein Anleger erwirbt ein Discount-Zertifikat, welches im Verhältnis 1:1 den Wert der Aktie abbildet für z.B. 90 Euro, dann verzichtet er auf die möglicherweise in der Folge anfallende Dividenden Ausschüttung und auf einen bestimmten Anteil an der Kurssteigerung. Die eingeschränkte Wertsteigerung wird als „Cap“ bezeichnet und wird von der Bank, die das Zertifikat herausgegeben hat vorgegeben. Würde der Cap z.B. bei 120 Euro bestehen, die Aktie aber über diesen Wert steigen, gehört die über diesen Wert erzielte Gewinnsteigerung der Bank. Der Discount-Zertifikat Besitzer hat dann zwar eine Aktie preiswerter erworben als dies zum Zeitpunkt des Erwerbs an der Börse möglich gewesen wäre, aber nicht die volle Gewinnsteigerung erhalten, da sein maximaler Höchstwert durch das Cap auf 120 Euro begrenzt worden ist.
Keine Kursveränderungen oder leichte Verluste der Aktie
Verändert sich der Kurs der Aktie während der Laufzeit des Zertifikats kaum, oder fällt sogar leicht, haben Anleger eines Discount Zertifikats immer noch den Vorteil dieses Zertifikat günstiger als die Aktie erworben zu haben. Sie profitieren also durch den günstigeren Einstiegspreis und haben dadurch einen Risikopuffer bei leicht fallenden Kursen.