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30 Mai |
Airbag-Zertifikat Zertifikate Arten
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Ein Airbag-Zertifikat ist ein Zertifikat, das bis zu einer festgelegten Untergrenze Schutz vor Kapitalverlusten bietet, da man bis zu dieser Grenze ein Absicherungslevel besitzt. Der Emittent investiert den größten Teil des gewonnenen Kapitals in ein bereits abgezinstes Darlehen und garantiert damit die Zinszahlung am Laufzeitende. Der andere Teil wird z.B. an der Börse in Indexoptionen angelegt. Die Gewinnchancen für den privaten Anleger sind beim Airbag-Zertifikat etwas geringer als bei einer Direktaktie.
Mit einem Airbag Zertifikates können Anleger bis zu 100% an der positiven Entwicklung eines Basiswertes partizipieren und tragen gleichzeitig bei einem Kursverfall nicht das Risiko den gesamten Verlust tragen zu müssen, da ein Airbag-Zertifikat über einen Puffer - eben jenen Airbag – verfügt.
Begrenzte Laufzeiten bei Airbag-Zertifikaten
Im Prinzip gibt es drei Ausgangsmöglichkeiten für Kapitalgewinne oder Verluste am Ende der Laufzeit. Hat der Anleger ein Airbag Zertifikat mit einem Absicherungslevel bis zu 90% und einer Summe von 5.000 Euro zu einer bestimmten Laufzeit erworben, dann kann er bei einem Aktienkursanstieg, der über den 5.000 Euro am Ende der Laufzeit liegt, die Kurssteigerung komplett ausschöpfen.
Liegt der Aktienkurs zwischen dem Einstiegslevel und über dem Absicherungslevel von 90%, z.B. bei 95% der 5.000 Euro, so bekommt der Anleger seine eingesetzten 5.000 Euro komplett zurück und hat nur keine volle Rendite. Wenn nun der Aktienkurs am Ende der Laufzeit gefallen ist und unter dem Absicherungslevel von 90% liegt, dann bekommt der Anleger immerhin die Summe des Absicherungslevels zurück und hat damit einen Verlust minimiert.
Risikopuffer Dividendenverzicht
Der Risikopuffer eines Airbag-Zertifikats bemisst sich aus einer begrenzten Dividenden-Partizipation bzw. werden auch sonstige Zuflüsse die Aktionäre des Basiswertes erhalten nicht an den Zertifikate Inhaber weiter gegeben. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass Anleger einen Aufschlag für das Airbag Zertifikat zahlen müssen.
Wichtig: Es ist bei der Anlage in ein solches Zertifikat durchaus möglich, dass trotz Kapitalschutz kein vorzeitiger Verkauf ohne Verlust möglich ist. Nachteilig bei Garantiezertifikaten ist mit Einführung der Abgeltungssteuer außerdem die 25%ige Ertragsbesteuerung zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Es handelt sich hierbei um Einkünfte aus Kapitalvermögen und diese müssen wie alle anderen in gesamtem Umfang versteuert werden.
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26 Mai |
MSCI GCC50 TR Index Open End Zertifikat - Geldanlage Dubai für Jedermann? Open-End-Zertifikat
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Mittlerweile ist es im Bereich der Wertpapiere so, dass die höchsten Renditen für die Anleger sowohl im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere, der Aktien, und somit auch den Zertifikate, nicht mehr in Europa zu erzielen sind. Vielmehr sind in diesem Bereich für den Anleger andere außereuropäische Staaten hinsichtlich der Rendite sehr viel interessanter geworden. Zu diesen Staaten bzw. Regionen zählt neben Indien und China sicherlich auch Dubai und Abu Dhabi, welche als Wirtschaftszentren von Arabien gelten.
Zertifikate Emittent MSCI und GCC50
Momentan befindet sich ein Index Open End Zertifikat in der Zeichnungsphase, welches den bislang für Investmentfonds schwer abzubildenden (da zuwenig börsengehandelte Unternehmen) Wirtschaftsraum Arabische Emirate und Anrainer zum Anlagegegenstand macht. Das unter dem Namen MSCI GCC50 Zertifikat vertriebene Open-End Zertifikat (ISIN DE000AA0ZZZ8) scheint zumindest was die Namensgebung betrifft etwas erklärungsbedürftig. Hinter MSCI verbirgt sich ein Anbieter von Indexzertifikaten, die Firma MSCI Barra, welche weltweit Zertifikate emittiert.
GCC (englisch : Gulf Cooperation Council) bezeichnet einen Verbund der Golfstaaten, zu denen Kuwait, Arabische Emirate, Katar, Bahrain und Oman zählen, welche sich zu einer Wirtschaftsunion zusammengeschlossen haben.
Ähnlich wie bei der Europäischen Union, sollen innerhalb dieser Wirtschaftsunion Zölle abgebaut werden, und auch hier ist eine einheitliche Währung das Ziel. Das Index Zertifikat von MSCI beinhaltet als Basiswerte die 50 größten Unternehmen dieses Wirtschaftsverbundes. Vom Prinzip her ist das Zertifikat also mit einem DAX-Zertifikat zu vergleichen. Steigen die Kurse der 50 beinhalteten Aktien, so steigt auch der Wert des Index Zertifikates. Open End bedeutet lediglich, dass es keine Fälligkeit des Zertifikates gibt.
Die Zukunft scheint rosig für die Arabischen Emirate
Da die wirtschaftlichen Aussichten der arabischen Region, und besonders der Verbundstaaten, kurz und mittelfristig äußerst positiv sind, ist das Zertifikat eine aussichtsreiche Möglichkeit für den Anleger, mit geringen finanziellen Mitteln an dieser Entwicklung teilzunehmen.
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23 Mai |
Schmetterlingszertifikat Schmetterlingszertifikat
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Der Wunsch vieler Anleger ist es, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen hohe Erträge zu erwirtschaften. Was mit konservativen Anlageformen nicht möglich ist, bietet jetzt das so genannte Schmetterlingszertifikat. So haben Anleger die Möglichkeit, in beiden Marktphasen Gewinne zu erzielen.
Bei einem Schmetterlingszertifikat erhalten Anleger in Abhängigkeit der Zertifikatskonditionen bei positiver Entwicklung des Underlyings, also des Basiswertes, bis zu 200% der Gewinne ausgezahlt. Sofern das Zertifikat mit einem Preis von 100 Euro ausgegeben wurde, bedeutet eine positive Entwicklung von 20% in diesem Fall also eine Gutschrift zum Ende Laufzeit in Höhe von 40 Euro. In vielen Fällen ist der Gewinne jedoch gedeckelt, so dass meist bei Erreichen eines Wertes von 200 Euro Schluss ist.
Verluste des Basiswertes werden zum Gewinn für Geldanleger
Weiterhin enthält das Schmetterlingszertifikat eine Barriere, die bis zu 50% unter dem aktuellen Preis des Basiswertes liegen kann. Erreicht der Wert niemals diese Barriere, wird dem Anleger der Wertverlust als Gewinn gutgeschrieben. Bei einem Verlust des Basiswertes von 30% erzielt der Anleger also eine Rendite von 30%. Wird die Barriere jedoch unterschritten, sind Verluste möglich. Als Basiswert für das Schmetterlingszertifikat können Aktienindizes, spezielle Aktienwerte oder auch Rohstoffe dienen. Somit haben Anleger eine breite Auswahl an Titeln und können hierbei das Risiko im Gegensatz zu einer Aktienanlage deutlich reduzieren.
Schmetterlingszertifikat – das Investment für gute und schlechte Börsenzeiten
Fazit: Schmetterlingszertifikate eignen sich für nahezu jede Börsenlage, denn man kann mit ihnen auch Gewinne erzielen, wenn der Kurs des Basiswertes fällt. Anleger sollten bei einer Zeichnung allerdings eine klare Vorstellung von der künftigen Kursentwicklung des Underlyings mitbringen, denn die Gewinne sind hier nach oben begrenzt. Alternativ eignen sich einfache Mini-Futures, egal ob short oder long.
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20 Mai |
LBBW-Anleihe zur EM - Dabeisein ist alles? Anleihen
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Im Bereich der Finanzanlagen gibt es eine Vielzahl von Produkten. Manche Anlagemöglichkeiten gibt es schon sehr lange Zeit, andere werden durch Neuemissionen ständig variiert. So auch der Bereich der festverzinslichen Wertpapiere, die so genannten Rentenpapiere. Passend zur Fußball Europameisterschaft hat die Landesbank-Baden-Württemberg mit der LBBW-Anleihe zur EM (ISIN DE000LBW8EM6) eine neue festverzinsliche Anleihe aufgelegt, welche sich momentan noch bis zum 6. Juni 2008 in der Zeichnungsphase befindet.
Basiswerte Daimler und Bayer - Mindestrückzahlung 104%
Die BW-Bank Anleihe zur EM wird nach der Zeichnungsfrist an der Börse notiert. Es handelt sich um eine Anleihe, die sich an der Entwicklung zweier großer deutschen Aktien orientiert, und zwar Daimler und Bayer. Der Emissionstag der Anleihe ist der 9. Juni 2008 und die Anleihe hat eine Maximallaufzeit von gut vier Jahren. Bei Fälligkeit am 24.08.2012 erhält der Kunde einen garantierte Mindestrückzahlung von 104 Prozent.
Zudem hat der Anleger vorher unter bestimmten Voraussetzungen schon die Möglichkeit, noch eine höhere Rendite zu bekommen. Während der Laufzeit wird zu bestimmten Stichtagen (erstmalig am 17.08.09, dann immer zum 17.08. jedes folgenden Jahres) der Aktienkurs der beiden genannten Titel bewertet. Liegen beide Kurse zum Stichtag auf oder über dem jeweiligen Bewertungslevel, so erhält der Anleger einen Bonus von sieben Prozent.
3% Bonus wenn Deutschland 2008 Europameister wird
Vorausgesetzt, die jeweiligen Bewertungskurse würde jedes Jahr über dem Bewertungslevel liegen, bekäme der Kunde am Ende der Laufzeit eine Rückzahlung von 128 Prozent, was einer jährlichen Rendite von sieben Prozent entsprechen würde. Als zusätzlichen Bonus, und damit erklärt sich auch der Titel EM-Anleihe, erhält der Anleger einen Bonus von drei Prozent am 29.07.2008, falls die deutsche Fußball Nationalmannschaft Europameister wird.
Insgesamt gesehen ist die Anleihe der LBBW sicherlich eine zu empfehlende Geldanlage, da eine Verzinsung von jährlich sieben Prozent durchaus realistisch ist, da die Kursprognosen für die Aktien Daimler und Bayer für die Zukunft recht positiv sind, warum dies allerdings mit der Fußball EM verknüpft werden musste ist schwer nachvollziehbar und möglicherweise den Strategen des LBBW Marketings geschuldet.
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17 Mai |
Aktienanleihe Zertifikate Arten
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Die Aktienanleihe ist von ihrem Wesen her eine Anleihe, also ein festverzinsliches Wertpapier. Danach ist sie mit einem festen Zins sowie einer festen Laufzeit ausgestattet. Gleichzeitig ist die Aktienanleihe aber an eine bestimmte Aktie, den so genannten Basiswert, gekoppelt. Somit ist die Kursentwicklung der Aktienanleihe grundsätzlich an der Entwicklung der Aktie orientiert.
Zur Fälligkeit erhält Anleger Aktie oder Bargeld
Ist die Laufzeit der Aktienanleihe beendet, wird der Emittent des Papiers entscheiden, ob der Anleger seinen eingesetzten Nominalbetrag plus der versprochenen Zinsen oder eine vorher festgelegte Anzahl des Basiswertes erhält. Letzteres, also die Lieferung von Aktien, wird in der Regel dann erfolgen, wenn der Wert der Aktien niedriger als der Nominalwert der Anleihe ist. Der Anleger hätte in diesem Fall also Verluste erwirtschaftet. Sofern der Aktienwert aber über dem Nominalwert liegt, erhält der Anleger seinen Anlagebetrag plus Zinsen, die in der Regel deutlich höher als bei standardisierten Sparbriefen liegen, ausgezahlt. Auch ein Verkauf während der Laufzeit ist jederzeit möglich, dann jedoch zum aktuellen Kurs.
Die Aktienanleihe ist auch ein Investment für eher konservative Anleger
Aktienanleihen eignen sich daher für eher konservative Anleger, die von leicht steigenden bis seitwärts tendierenden Aktienmärkten ausgehen. Durch eine Aktienanleihe sichern sie sich so einen festen Zins, der über den Kapitalmarktzinsen liegt. Gleichzeitig wird das Risiko begrenzt. Sofern dennoch die Aktien geliefert werden, kann der Anleger diese in seinem Depot weiterhin verwalten und auf in Zukunft steigende Kurse hoffen.
Die individuelle Höhe des Anleihezinses wird sich am Basiswert orientieren. Je höher dessen Volatilität (Schwankungsbereite), desto höher wird auch der Zins liegen. Daher sind Aktienanleihen mit einem Kupon von mehr als 10% p.a. keine Seltenheit.
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14 Mai |
200% Inflationsanleihe – interessante Geldanlage Chance oder eher nicht? Anleihen
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Im Finanzbereich gibt es ständig neue Produkte, welche insgesamt auch als Finanzinnovationen bezeichnet werden. Zu diesen neuen in Zertifikate verpackten Produktideen gehören sicherlich auch die so genannten Inflationsanleihen. Es handelt sich hierbei um Anleihen, also Rentenpapiere, deren Rendite oftmals aus einer Kombination zwischen einem Basiszinssatz, und einem an die Inflation gekoppelten Zinssatz liegt.
Mehr Ertrag mit steigender Inflation
Der Anleger “verdient” also je mehr an diesen Anleihen, desto höher die Inflation ist.
Dennoch ist dieser höhere Gewinn im Grunde ein Trugschluss, denn wenn die Inflation steigt, wird dieses durch eine höhere Verzinsung nur ausgeglichen, aber der Gewinn erhöht sich letztendlich nicht.
Auch Morgan Stanley bietet Inflationsanleihen an, und zwar in kurzer Zeit eine 200% Inflationsanleihe. Diese 200 Prozent bedeuten allerdings nicht, wie man vielleicht als Anleger im ersten Moment denken könnte, dass der Kunde eine Verzinsung von 200 Prozent erhält.
Die 200 Prozent sagen vielmehr aus, dass der Anleger im 2. und 3. Jahr den an der Inflationsrate gemessenen doppelt so hohen Zinssatz für die Anleihe erhält. Die Ausstattung der 200% Inflationsanleihe von Morgan Stanley sieht so aus, dass der Anleger im ersten der drei Laufzeitjahre einen festen Zinssatz von 4,5 Prozent erhält.
Inflationsanleihen-Rendite = Inflation x 2
Im zweiten und dritten Jahr ist der Zinssatz hingegen an die Inflationsrate gekoppelt.
Und zwar erhält der Kunde als Ertrag die Inflationsrate x 2 als Zinsgutschrift, daher auch die 200 Prozent in der Bezeichnung der Inflationsanleihe. Legt der Kunden beispielsweise einen Betrag von 5.000 Euro an, und beträgt die Inflationsrate im 2. Jahr der Anlage 3 Prozent, so bekommt der Kunde eine Verzinsung von 6 Prozent in diesem Jahr, hat also einen Zinsertrag von 300 Euro.
Angesichts der aktuellen Diskussion um steigende Inflationsraten scheint diese Anleihe eine verlockende Geldanlage. Mit Blick auf die inflationshemmende Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der über Jahrzehnte erzielten Geldwertstabilität mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von nur 2% pro Jahr zwischen 1966 und 2006 (Quelle Deutsches Institut für Altersvorsorge), kann sich eine solche Inflationsanleihe möglicherweise auch den Wertzuwachs im eigenen Depot hemmen.
Ergo – eine 200% Inflationsanleihe wie von Morgan Stanley angeboten ist eher was als Depotbeimischung, stellt aber keinesfalls ein Basisinvestment dar.
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11 Mai |
Reverse Bonus-Zertifikate Zertifikate Arten
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Reverse Bonus-Zertifikate sind auf dem deutschen Anlagemarkt relativ neu. Ebenso wie bei “normalen” Bonus-Zertifikaten liegt ein Basiswert zugrunde, der entweder eine Aktie oder ein Aktienindex sein kann. Im Gegensatz zu diesen Papieren wird der Kurs des Zertifikates aber steigen, wenn der des Basiswertes sinkt.
Je tiefer der Kurs des Basiswerts desto höher der Bonus
Dies ist darin begründet, dass die Barriere des Basiswertes oberhalb des derzeitigen Kursniveaus liegt. Wird dieser Wert während der Laufzeit des Zertifikates niemals berührt oder gar überschritten, erhält der Anleger einen vorher fest vereinbarten Bonus von beispielsweise 30%. Je weiter der Basiswert sinkt, desto höher kann der Bonus ausfallen. Dieser liegt, je nach Möglichkeit des Erreichens der Kursschwelle, in der Regel deutlich über dem aktuellen Zinsniveau.
Wird die Kursschwelle des Basiswertes jedoch erreicht, entfällt das Recht des Anlegers auf die Bonuszahlung. Ebenso, wie der Basiswert dann steigt, erzielt er entsprechende Kursverluste.
Reverse Bonus-Zertfikate – Geldanlage für fallende Börsenkurse
Reverse Bonus-Zertifikate eignen sich daher für alle Anleger, die von einem seitwärts tendierenden bis fallenden Markt ausgehen und die daher kein direktes Investment in Aktien oder Aktienfonds vornehmen wollen. Viele dieser Reverse Bonus-Zertifikate wurden z.B. Mitte des Jahres 2007 auf den Markt gebracht, zu diesem Zeitpunkt gingen bereits viele Analysten von sinkenden Aktienkursen aus, die sich in den folgenden Monaten auch tatsächlich einstellten.
Bei der Auswahl eines Reverse Bonus-Zertifikates sollten Anleger darauf achten, dass die Kursschwelle, die in keinem Fall erreicht werden darf, entsprechend weit vom aktuellen Niveau entfernt liegt. Natürlich wird dies Einbußen im Bereich der Rendite mit sich bringen (geringere Bonuszahlung), die Sicherheit erhöht es jedoch.
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8 Mai |
10%-Aktienanleihe Daimler/Commerzbank eine sinnvolle Geldanlage? Anleihen
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Die Doppelaktienanleihe mit der ISIN DE000JPM12Q0 wird von der Emittentin JPMorgan am 21.5.2008 ausgegeben (Ende der Zeichnungsfrist: 16.5.2008) und hat eine Laufzeit bis zum 29.5.2009.
Ob die Zeichnung bzw. der Kauf dieser Anleihe sinnvoll ist, hängt dabei von der persönlichen Markterwartung ab und bedarf deshalb der näheren Betrachtung der Funktionsweise von Aktienanleihen. Aktienanleihen sind strukturierte Produkte, die neben einem fixen Zinskupon (der immer zur Auszahlung kommt) grundsätzlich von der Kursentwicklung der zu Grunde liegenden Basiswerte abhängig sind.
Zurück zum Thema Doppelaktienanleihe Daimler / Commerzbank
Am letzten Tag der Zeichnungsfrist werden die “Barriere”-kurse der beiden Aktien Commerzbank AG und Daimler AG festgelegt (etwa 55%–60% des Anfangsstandes). Während der dann folgenden Beobachtungsphase innerhalb der Laufzeit der Anleihe dürfen diese Kurse nicht unterschritten werden, um zum Ende der Laufzeit die Rückzahlung zu 100% nebst dem attraktiven Zinskupon zu erhalten.
Wird mindestens einer der Barrierekurse unterschritten (hierfür reicht auch die Unterschreitung an einem einzigen Tag) so erfolgt die Rückzahlung der Anleihe in Abhängigkeit von der Kursentwicklung des am niedrigsten entwickelten Basiswertes (maximal jedoch zu 100%). Notiert dann eine der beiden Aktien am abschließenden Bewertungstag (22.5.2009) unter Ihrem Ausgangsniveau, so erhält der Anleger lediglich 100% minus des Kursabschlages dieser Aktie.
Was nun? Die Aktienanleihe kaufen oder nicht?
Nur falls die Kurse der beiden Basiswerte stark fallen und sich bis zum Ende der Laufzeit nicht wieder erholen sollten, ist also mit Verlusten zu rechnen. Die Kuponzahlung ist jedoch in jedem Fall sicher.
Fazit: Wer leicht steigende, stagnierende oder leicht fallende Kurse während der Laufzeit erwartet, ist mit diesem Investment besser bedient als mit dem direkten Kauf der Aktien. Bei stark steigenden Aktienkursen fährt man einen geringeren Ertrag ein.
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5 Mai |
Basket-Zertifikat Zertifikate Arten
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Unter einem Basket (=Korb) versteht man die Zusammensetzung eines Portfolios aus verschiedenen Aktien. Diese können sowohl aus unterschiedlichen Ländern als auch aus unterschiedlichen Branchen stammen. Hierbei spricht man dann entweder von einem Regionen-Basket oder einem Branchen-Basket. Auch Basket-Zertifikate, die einen Index, zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones Euro Stoxx abbilden, sind möglich. Die Zusammensetzung des Baskets legt der Emittent des Basket-Zertifikats bereits bei Auflage verbindlich fest.
Aktien im Zertifikate Korb
Der Anleger, der das Basket-Zertifikat dann erwirbt, sichert sich somit einen Anteil an diesem Aktienkorb sowie an dessen Wertentwicklung. Ebenso wie sich die Aktien im Korb entwickeln, wird auch das Zertifikat entweder im Kurs steigen oder aber fallen.
Der Aktienkorb eines Basket-Zertifikates ist in der Regel festgelegt, auch die Gewichtung der einzelnen Werte wird dem Anleger bereits bei Emission mitgeteilt. Kann sich an der Zusammensetzung des Aktienkorbes nichts mehr ändern, spricht man von einem passiv gemanagten Zertifikat. Dem gegenüber stehen Basket-Zertifikate, deren Zusammensetzung sich je nach Entwicklung der Aktienwerte auch ändern kann. Diese Zertifikate werden häufig auch Strategiezertifikate genannt.
Besonderheit Basket-Zertifikat Verlauf immer Nachkauf nimmer
Basket-Zertifikate eignen sich daher für Anleger, die das direkte Investment in Aktien aufgrund des hiermit verbundenen hohen Risikos scheuen. Durch den Aktienkorb, der in der Regel aus zahlreichen verschiedenen Werten besteht, kann ein Risikoausgleich erfolgen.
Zu beachten ist, dass Basket-Zertifikate immer mit einer festen Laufzeit ausgestattet sind. Daher ist ein Verkauf des Zertifikats während der Laufzeit immer möglich, der Zukauf ist jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Grundsätzlich sind Basket-Zertifikate Aktienfonds sehr ähnlich, sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Kosten, die bei Zertifikaten in der Regel deutlich geringer sind.
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2 Mai |
Sprint-Zertifikat Zertifikate Arten
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Das Sprint-Zertifikat ermöglicht es dem Anleger von lediglich moderaten Kursentwicklungen überproportional zu profitieren. Fixiert wird bei Auflage des Papiers eine so genannte Sprintstrecke, die aus zwei Werten besteht. Zum einen ist dies der Startwert, zum anderen der Cap, oder auch Höchstwert. Weiterhin wird die Laufzeit der Anlage fest vereinbart. Wie jedem Zertifikat, liegt dem Sprint-Zertifikat darüber hinaus ein Basiswert zu Grunde, der auf einem öffentlich feststellbaren Index basiert.
Begrenzte Gewinnaussichten
Der Startwert wird meist in unmittelbarer Nähe des Basiswertes zum Zeitpunkt der Auflage festgelegt. Der Cap dagegen kann durch den Emittenten frei fixiert werden. Am Ende der Laufzeit wird nun überprüft, ob sich der Basiswert zwischen dem Startwert und dem Cap befindet. Ist dies der Fall, so erhält der Anleger neben den Anschaffungskosten einen verdoppelten Gewinnanteil. Er partizipiert also überproportional an einer Entwicklung, die sich für ihn bei direkter Anlage nur einfach ausgewirkt hätte. Sinkt der Basiswert hingegen unter den Startwert, so erhält der Anleger in jedem Fall immer den Basiswert. Steigt der Kurs über den Cap, so erhält der Anleger den verdoppelten Gewinn bis zur vereinbarten Höchstgrenze, während der darüber hinaus gehende Gewinn dem Emittenten zufällt. Aus der hierdurch erwirtschafteten Reserve, kann dieser das dargestellte Modell finanzieren.
Sprint-Zertifikate als passende Anlage für seitwärts tendierende Märkte
Geeignet ist diese Anlageform immer dann, wenn der Anleger mit einiger Sicherheit davon ausgehen kann, dass sich ein bestimmter Index während der Laufzeit gemäßigt positiv entwickelt und er hiervon übermäßig profitieren möchte. Das maximale Risiko liegt bei dem Sprint-Zertifikat darin, dass der Anleger, bei einem unerwarteten Absinken des Kurses, lediglich den zu Grunde liegenden Basiswert erhält, was auch bei einer direkten Anlage in diesen der Fall wäre.