Archiv der Kategorie: Garantie-Zertifikate

Alpha Dividenden Garant Zertifikat (ISIN DE000ML0EC41)

Garantien stehen hoch im Kurs bei deutschen Anlegern. So kommt es, dass auch das Alpha Dividenden Garant Zertifikat zu den Garantiezertifikaten mit einer 100%igen Kapitalgarantie zum Laufzeitende gehört. Die Emission des Papiers erfolgte bereits am 26.05.2008, das Ende der Laufzeit ist mit dem 14.03.2011 festgelegt. Als Emittent agiert Merrill Lynch.

Dividenentiteln wird mehr zugetraut als dem DAX

Als Basiswerte des Alpha Dividenden Garant Zertifikats dienen sowohl der DAX als auch der Dow Jones Euro Stoxx Select Dividend 30 Index. Sind im DAX lediglich die größten deutschen börsennotierten Unternehmen vertreten, liegt der Schwerpunkt beim Dividend Select 30 Index vor allem auf dividendenstarke Unternehmen. Da vor allem größere, etablierte Unternehmen (z.B. Versorgungsunternehmen) eine hohe Dividende ausschütten, liegt die erwartete Schwankungsbereite sowie die erwartete Performance über der des DAX. Somit erhält der Anleger in jedem Jahr einen neuen Kupon, der der Outperformance des DJ Euro Stoxx Select Dividend 30 Indes im Vergleich zum DAX entspricht. Maximal beträgt der Kupon hierbei 10%.

Vergleicht man allerdings beide Indizes über einen Zeitraum von einem Jahr ist erkennbar, dass der DAX zumindest in diesem Zeitraum stets eine bessere Performance erreichen konnte. In der Aufwärtsbewegung der Märkte zwischen 2004 bis Ende 2007 hingegen wird ein entgegen gesetztes Bild erkennbar. In diesem Zeitraum konnte der DJ Euro Stoxx Select Dividend 30 eine deutlich bessere Performance erreichen, was Anlegern dieses Zertifikats eine hohe Ausschüttung gebracht hätte. In einem aufwärts gerichteten Markt scheint dieses Zertifikat also positive Erträge zu generieren, laufen die Märkte hingegen seitwärts oder gar abwärts, schrumpft die Rendite deutlich.

Optizins Garant III Zertifikat

Das Merrill Lynch Optizins Garant III Zertifikat ist, ist ein Garantiezertifikat, welches neben einem Zinskupon auch auf der Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex Dax basiert. Dieser dient als Basis für die Bemessung der Wertentwicklung und zur Auslösung des Zinskupons im dritten Jahr nach Auflage des Zertifikats. Mit dem Optizins Garant III Zertifikat erhalten Anleger neben festen Zinskupons von 7% sowie 5,5% in den ersten beiden Jahren auch eine 100%ige Kapitalgarantie sowie die Aussicht im dritten Laufzeitjahr einen zusätzlichen Kupon von 5% vereinnahmen zu können. Damit dies möglich wird, darf der DAX ein Niveau von 500 Punkten nicht unterschreiten.

Der DAX weist aktuell ein Niveau von ca. 6.500 Punkten auf. Trotz weiterer Unsicherheiten im Bezug auf die Finanzkrise sowie die wirtschaftlichen Aussichten in den USA sehen Analysten nach den herben Verlusten bisherigen Jahresverlaufs durchaus die Chance zu einer „Bodenbildung“. Somit ist es eher unwahrscheinlich, dass der DAX innerhalb von drei Jahren auf die noch nie dagewesene Größe von nur 500 Punkten abrutscht. Merrill Lynch selbst bietet das Optizins Garant III Zertifikat daher als eine Alternative zur konventionellen Stufenzinsanleihe an.

Der Emissionspreis dieses Zertifikates liegt bei 100 Euro bzw. einem Vielfachen hiervon. Der Ausgabetag ist mit dem 12. August 2008 angegeben, der Fälligkeitstag ist der 12. August 2011. Somit ergibt sich eine Laufzeit von drei Jahren, obwohl der Handel börsentäglich zum jeweiligen Kurs erfolgen kann. Das Zertifikat kann grundsätzlich an den Börsen Frankfurt und Stuttgart gekauft sowie verkauft werden oder aber bereits im Rahmen der Neuemission günstig über einen Fondsvermittler bei einer dort angeschlossenen Depotbank erworben werden.

TenGo-Anleihe (ISIN DE000SG2D7L0)

Die TenGo-Anleihe ist eine Schuldverschreibung der Societé Génerale Acceptance N.V. und wurde bereits im Jahr 2005 auf den Markt gebracht – der Emissionstag war der 24. Juni 2005, die Laufzeit beträgt sieben Jahre und endet entsprechend am 25. Juni 2012. Diese Anleihe ist als Garantieanlage konzipiert, d.h. die Rückzahlung erfolgt zu einhundert Prozent – wie bei einem Garantie-Zertifikat meist üblich. Anleger, die direkt zu Beginn der Laufzeit in diese Anleihe investiert haben, bekommen am Stichtag also mindestens das angelegte Kapital zurück bezahlt. Wer zu einem späteren Zeitpunkt in dieses Zertifikat investiert erhält ebenfalls nur den Anspruch auf 100% des Anfangspreises – das hat Nachteile für Späteinsteiger, die zu einem deutlich höheren als dem ersten Kurs investiert haben, bietet aber auch Chancen bei nachgebenden Phasen – sofern der Kurswert unter den Emissionspreis gefallen ist, wie jetzt zum Beispiel.

TenGo-Anleihe basiert auf einem Aktienkorb von 20 Wertpapieren

Die Anleihe besteht aus einem Korb (Basket) von zwanzig internationalen Aktien aus verschiedenen Ländern und Branchen, darunter namhafte internationale Konzerne wie z.B. Uniler, Merck & Co, RWE, Schering oder auch Suez. Für das erste Jahr wurden sechs Prozent Zinsen garantiert, abzüglich des Ausgabeaufschlages und der Bankprovision. Ab dem zweiten Jahr berechnet sich der Zinssatz nach der Entwicklung der in dem Korb enthaltenen Aktien und entspricht dem Mittelwert der prozentualen Wertentwicklung der Aktien. Der prozentuale Wert einer Aktie ist der Quotient aus dem Referenzkurs des entsprechenden Bewertungstages dividiert durch den Referenzkurs des ersten Bewertungstages, höchstens aber 108%.
Wenn an einem Zinszahltag die Summe der Zinssätze bei sechzehn Prozent oder mehr liegt, beträgt der künftige Zinssatz zehn Prozent bis zum Ende der Laufzeit. Die sechs Prozent des ersten Jahres werden in der Berechnung mit berücksichtigt.

Der Bewertungstag ist vom Jahr 2007 bis zum Jahr 2012 immer der 20. Juni. Die Zinszahltage für die sechs Jahre ist der vierte Bankgeschäftstag nach dem Bewertungstag. Die Anleihe wird in Euro gehandelt. Der Emissionspreis war 100,00 Euro. Am 25.07.2008 beträgt der Kurs der Anleihe 90,12 Euro und ist damit weit unter den Ausgabepreis und den Garantiepreis gefallen. Selbst wenn die Ten-Go-Anleihe jetzt keinen Zinskupon mehr ausschütten würde, hätten Anleger die Aussicht auf eine Auszahlung von 100 Euro je Anteil zum Laufzeitende, was immerhin knapp 3% jährliche Verzinsung bedeuten würde. Kein Knaller, aber auch nicht wirklich zu verachten.

Währungszertifikat auf UBS V24 Carry Index ISIN DE 000UB9LLB5

Der UBS V24 Carry Index ist ein kapitalgarantiertes Währungszertifikat. Das Emissionsdatum war der 13.06.2008, die Laufzeit des Zertifikates beträgt fünf Jahre und ist am 06.06.2013 fällig. Der Anleger bekommt bei Garantiezertifikaten sein eingesetztes Kapital wieder zurück – abzüglich des Aufgabeaufschlages. Steigt der Basiswert, profitiert der Anleger von den Kurssteigerungen. Bis zum 09.07.2008 hat das Papier einen Wertzuwachs von 0,04 % zu verzeichnen – nicht viel, aber ein dickes Plus gegenüber dem Gesamt-Aktienmarkt.

24 Währungen in einem Zertifikat abgebildet

Der „V24 Carry Index“ der Schweizer Bank UBS setzt sich aus vierundzwanzig verschiedenen Währungen zusammen, die aus vier Regionen stammen. Neben den zehn stärksten Währungen der Welt, weiteren fünf Währungen aus Europa, kommen spekulative Währungen hinzu, wie sechs Währungen aus Asien, drei aus Südamerika und Afrika.

Das Anlageprinzip des Zertifikats besteht darin, Kredite aus einer Niedrigzinswährung aufzunehmen und das geliehene Geld in Hochzinswährungen anzulegen. Dieses Verfahren nennt man „Carry Trade“. Fällt der Kurs der Niedrigwährung und steigt die gekaufte Hochzinswährung, werden außer dem Wechselkurs noch zusätzliche Gewinne erwirtschaftet.

Alternative zu volatilen Börsenphasen – Zertifikate mit Kapitalgarantie

In Zeiten, in denen die Aktienmärkte riskant sind, die Markterholung nicht absehbar ist, suchen Anleger Schutz für ihr Kapital und interessieren sich verstärkt für wenig volatile Investmentangebote. Mit kapitalgarantierten Währungszertifikaten ist das eingezahlte Kapital nicht nur sicher, der Anleger ist auch vor den Schwankungen des Aktienmarktes geschützt.

Erfahrungsgemäß ziehen sich Anleger in unsicheren Aktien-Märkten gern auf den heimischen Geldmarkt zurück. Dieses Verhalten stärkt allerdings die schwachen Währungen und hemmt die „Carry-Trade-Strategie“.

Um diesem Problem aus dem Wege zu gehen, bedient sich die UBS Bank eines Schwankungsfilters (Volatility Filter). Es wird geprüft, ob steigende Kurse der Hochzinswährung erwartet werden dürfen oder nicht. Der Trend kehrt sich also um. Man spricht dann von einer „Gegen-Carry-Position“. Spekulative Währungen können aufgegeben und in den Euro-Geldmarkt umgeschichtet werden.

Das Risiko für den Anleger ist im Vergleich zu einem Direktinvestment in Währungen gering. Die Kosten für den Ausgabeaufschlag und die Depotgebühren sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Kosten für die Risikoabsicherung des Währungszertifikates entstehen nicht. Ein weiterer Risikofaktor ist die Inflationsrate, mit der man immer rechnen muss.

Wellenreiter Schutz – Zertifikate (DE000LBB2W17) – Wassersport oder Geldanlage?

Im Bereich der Finanz- und Geldanlagen gibt es sicherlich viele bekannte Anlagemöglichkeiten, wie beispielsweise Spareinlagen, Termingelder, Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere. Aber hin- und wieder tauchen auch sehr spezielle Produkte am Markt auf, deren Bedeutung und Anlagestrategie zunächst einmal unklar bleiben. Zudem sind auch die Namen dieser Produkte manchmal etwas unorthodox.

Schutz der Wellenreiter = Wellenreiter-Schutz?

Oben genannte Punkte treffen sicherlich auch auf das Wellenreiter-Schutz Zertifikat der Landesbank Berlin zu. Es handelt sich bei dieser Anlage keineswegs um ein Produkt, das irgendetwas mit Sportinvestitionen zu tun hätte (Wellenreiten), sondern um ein so genanntes Kurs-Garantie Zertifikat. Das Wellenreiten steht im Grunde für die Kursbewegungen von Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren, welche oftmals in Zyklen (Auf- und Ab-Bewegungen) verlaufen, welche aufgrund der grafischen Darstellung einer Welle ähnlich sind.

Profit bei Kursbewegung inkl. Kapitalgarantie zum Laufzeitende

Das Wellenreiter-Schutz Zertifikat bietet dem Anleger die Möglichkeit, von diesen Auf- und Ab-Bewegungen von europäischen und amerikanischen Rentenwerten zu profitieren. Gleichzeitig bietet das Produkt den Schutz, dass der Anleger am Ende der Laufzeit auf jeden Fall einen Kurs von 100 Euro pro Anteil zurück erhält. Das Zertifikat spiegelt dabei den Wellenreiter-Schutz Index wieder. Dieser Index bildet wiederum ein Depot nach, welches amerikanische Werte des T-Bond-Futures sowie Werte des europäischen Euro-Bund Futures enthält.

Im Folgenden ist es so, dass aufgrund technischer Analysen der vergangenen Kursverläufe bestimmte Kauf- und Verkaufssignale angezeigt werden, und dann jeweils die richtige Investition erfolgt, um den Kursgewinn insgesamt zu steigern. Das Zertifikat wird von der Landesbank Berlin AG emittiert, der Basiszeitpunkt für den Index ist der 27. Juni 2008 und wird mit einem Wert von 100 Euro festgelegt, fällig ist das Zertifikat am 04.07.2013.

Garant Gold I Zertifikat 1/12 ISIN DE000SEB7R34

Gold – selten war es so wertvoll wie heute. Nach wie vor gilt das Edelmetall als krisenfestes Investment in Zeiten der Inflation, auch wenn sich die Zeiten geändert haben und der Rohstoff Gold als solcher nach wie vor für die industrielle Fertigung eine untergeordnete Bedeutung besitzen, die Nachfrage hält unvermindert an. Den rasanten Preisanstieg der letzten Monate mit einer ebenso rasanten Nachfragesteigerung zu erklären wäre aber eventuell nur die Halbe Wahrheit. Geldanleger sind aber gerne bereit sich mit der Anlagemöglichkeit auseinander zu setzen, da ist es nur konsequent, wenn die Anbieter von Fonds und Zertifikaten das Interesse gerne mit neuen Produkten anheizen.

Garant Gold I Zertifikat

Mit dem Garant Gold I Zertifikat der SEB Bank wurde jetzt ein weiteres Gold-Zertifikat am Markt platziert. Aufgrund des in den letzten Jahren stetig gestiegenen Goldpreises ist eine Anlage in Gold zumindest im Rückblick eine äußerst vernünftige Geldanlage gewesen. Die Renditechancen werden allerdings höchst unterschiedlich bewertet – von sehr guten Renditeaussichten bis zu „Rohstoff-Hausse“ sind nahezu alle Meinungen zu diesem Thema nachlesbar.

Gold und Garantie für konservative Anleger

Das Garant Gold Zertifikat der SEB Bank kombiniert gute Renditeaussichten mit einem bestimmten Maße an Sicherheit, also eigentlich eine optimale Anlage für jeden rendite- und zugleich sicherheitsbewussten Kunden.

Das Zertifikat hat eine Laufzeit bis zum 30.12.2011. Dieses Datum stellt auch den abschließenden Bewertungstag dar. Bis zu diesem Laufzeitende ist das Zertifikat mit vorherigen 42 monatlichen weiteren Beobachtungszeiträumen versehen. Sollte nun der Goldpreis während keines Beobachtungszeitraumes eine negative Entwicklung aufweisen, bekommt der Anleger am Ende der Laufzeit garantiert 190 Prozent seines Kapitals zurückgezahlt. Das entspricht einer Gesamtverzinsung von 90 Prozent, was einer jährlichen Rendite von ca. 25 Prozent entsprechen würde.

Garant Gold I Zertifikat 100% Kapitalabsicherung nach 3,5 Jahren Laufzeit

Falls sich der Preis für eine Feinunze Gold in einer Beobachtungsperiode negativ entwickelt, so wird diese negative Entwicklung von den 90 Prozent Höchstrendite abgezogen. Fällt der Goldpreis also beispielsweise in einem Beobachtungszeitraum um fünf Prozent, in einem anderen zudem um sieben Prozent, würde die Summe von 12 Prozent von den 90 Prozent Höchstrendite abgezogen, sodass der Kunde immer noch eine Gesamtrendite von 78 Prozent für die Anlagedauer erhält.

Mit dem Goldzertifikat der SEB Bank profitiert der Kunde also allgemein am steigenden Goldpreis, und erhält dennoch eine 100-prozentige Absicherung des eingesetzten Kapitals bei eventuellen Preisrückgängen der Feinunze Gold. Das Zertifikat wird zum 30.06.2008 aufgelegt, hat also eine Laufzeit von 3,5 Jahren. Das Zertifikat befindet sich zurzeit in der Emissionsphase und wird mit einem Emissionspreis von 103 Euro am Markt eingeführt.

Garantiezertifikate HSC Frachtraten Protect Zertifikat 4

In den letzten Jahren haben sich auf den Finanzmärkten Zertifikate von einer „neuen Produktidee“ zu einem leistungsstarken Anlageinstrument entwickelt. Bei vielen Anlegern haben sich Zertifikate neben Aktien und Investmentfonds als fester Depotbestandteil nicht zuletzt deshalb etabliert, weil sich durch Zertifikate sehr gute Erfolge in sehr unterschiedlichen Marktsituationen erzielen lassen. Zum Leidwesen vieler Investmentfonds Anbieter, die im Zuge dessen an Marktanteilen wie auch Kundeninteresse eingebüßt haben.

Derivate bezogen auf das Underlying ?

Ein Zertifikat ist ein Wertpapier, deren Konditionen bezüglich Verzinsung und Rückzahlung von verschiedenen Bedingungen abhängen können. Die Bedingungen hierfür können mitunter sehr komplex und vielfältig sein und sie basieren auf Derivaten. Derivate sind Wertpapiere, welche auf einem so genannten Basiswert („Underlying„) aufbauen, d.h. die Wertentwicklung (Preis) des Derivates ist abhängig vom Wert des Basiswertes. Als Underlying können hierbei verschiedenste Sachen dienen, z. Bsp. Aktien, Fonds, Rohstoffe, Optionen und vieles mehr.

HSC Frachtraten Protect Zertifikat

In letzter Zeit wurden immer und immer mehr ausgefallene Basiswerte in Zertifikaten verwendet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das „HSC Frachtraten Protect Zertifikat 4“.

Dieses Zertifikat bietet dem Anleger die Möglichkeit an der Entwicklung der Frachtraten zu partizipieren. Es handelt sich um ein Garantiezertifikat, welches eine Rückzahlung zu mindestens 100% des Nennwertes garantiert.

Steigen die Frachtraten – steigt der Kurs des HSC Frachtraten Protect Zertifikat

Als Basiswert dient beim „HSC Frachtraten Protect Zertifikat 4“, wie der Name schon vermuten lässt, Frachtraten verschiedenster Massenfracht- und Schuttgüter, welche im Baltic Dry Index abgebildet sind. Steigen die Schifffrachtraten, d.h. wird mehr von den Gütern auf den Routen und Schiffen, welche sich im Index befinden befördert, dann steigt der Wert des Index.

Wenn der Index am Laufzeitende über 55% seines Startwertes notiert, so erhält der Kapitalgeber 125% des Nennwertes ausbezahlt. Steht der Index am Laufzeitende sogar über 90% seines Startwertes, so erhält der Anleger sogar 150% ausbezahlt.

100% Kapitalgarantie zum Laufzeitende

Das Zertifikat wirft eine Rendite ab, solange der Kurs des Baltic Dry Index nicht unter 45% seines Startwertes fällt und die Rendite steigt mit steigenden Frachtraten, d.h. steigendem Kurs des Index.

Der Verlust des Anlegers ist beschränkt, denn er erhält den Nominalbetrag mindestens zu 100% am Laufzeitende zurück. Somit tritt Verlust nur in Form der Zeichnungskosten und der entgangenen Rendite einer Alternativanlage, z. Bsp. Festgeld ein.

Euro & US-Dollar Kapitalschutz-Anleihe

ABN Amro macht es möglich – egal wie sich das Verhältnis zwischen USD und Euro in den nächsten vier Jahren entwickeln wird, Anleger, die in Win-Win Kapitalschutz-Anleihe (ISIN DE000AA0XKT8) investieren sind und bleiben Gewinner.

100% Kapitalschutz zzgl. 8% Kupon

Je stärker das Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar verändert, desto größer der Ertrag für Anleger. Ändert sich das Währungsverhältnis nicht oder nur gering, wird zu der 100% Kapitalabsicherung der Kapitalschutz Anleihe ein zusätzlichen Kupon von 8% ausgezahlt, der allerdings individuell bemessen wird.

Die Laufzeit dieses Garantiezertifikats beträgt 4 Jahre und 6 Monate, die Kapitalgarantie besteht zur Endfälligkeit. Wie in allen „Garantie-Angeboten“ kann der Kurs des Zertifikats während der Laufzeit unter den eigentlichen Garantiekurs, bzw. den Emissions-Preis oder Endfälligkeitspreis sinken.

Welchen Vorteil bietet eine solche Kapitalschutz-Anleihe?

Ein Hauptargument für eine solche Anlage ist Sicherheit. Schaut man auf die jüngste Vergangenheit, könnte zusätzlich zur Sicherheit auch eine brauchbare Rendite aus diesem Investment entstehen, sofern das Verhältnis von USD zu Euro sich weiter entgegengesetzt entwickelt wie in den letzten zwei Jahren.

Tatsächlich scheint ein solches Investment aber eine nicht zu unterschätzende Zufallskomponente zu besitzen. Denn welche weiteren Zinsschritte von der US-Notenbank oder der Europäischen Zentralbank zukünftig unternommen werden ist vor allem auf eine 54 Monate-Frist kaum vorhersehbar. Sollte die EZB sich dazu entschließen nicht weiter gegen Inflation zu kämpfen und die Zinsen senken, wird dies kaum absehbare Folgen für die Wechselkurse haben.