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26 Okt |
Geldanlage in physischen Metallen über das Exchange Traded Commodity Exchange Traded Commodities
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Die Wertanlage in Edelmetallen kann auch über Exchange Traded Commodities erfolgen. Hier wird aber nicht das Material an sich gehandelt, sondern eine Anlageform in Wertpapieren. Im Unterschied zu anderen Wertpapieren sind es aber Schuldverschreibungen, die durch den Emittenten, also in diesem Fall die physischen Rohstoffe Gold, Silber, Platin und Palladium, gesichert sind und eine unbefristete Laufzeit haben.
Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin, Palladium sind chemisch gesehen Elemente und damit beständig und unverwüstlich. Gerade auch wegen ihrer physisch werthaltigen Ausstrahlung werden sie für die Schmuckherstellung genutzt und seit Jahrtausenden auch als Grundstoff für Zahlungsmittel wie Münzen oder Barren verwendet. Aus dieser Zeit stammt auch die Tradition, Kapital in Gold oder Silber anzulegen, die sich bis heute über alle Finanzkrisen und Währungen hinweg gehalten hat.
Die Sicherheit von Inflationsverlusten bezahlt man aber dabei damit, dass keinerlei Verzinsung gegeben ist und nur mit den Preissteigerungen in Notzeiten spekuliert werden kann. In der Regel werden sie gerade in Zeiten eines Börsencrashes hoch gehandelt, denn die extremen Kursverluste im Wertpapierhandel tangieren die physischen Metalle nicht. Gehandelt wird mit den Edelmetallen an der Commodity-Exchange, das ist die Rohstoffbörse. Diese Anlageform empfiehlt sich also für eine lange Frist und als konservative Anlageform für all diejenigen, die Edelmetalle in Form von Münzen oder Barren nicht erwerben wollen oder nicht erwerben können, was angesichts des Preis pro Feinunze Gold (31,104 Gramm) von rund 730 USD (Stand 24.10.2008)
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