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Jul

Währungszertifikat auf UBS V24 Carry Index ISIN DE 000UB9LLB5

categories Garantie-Zertifikate    


Der UBS V24 Carry Index ist ein kapitalgarantiertes Währungszertifikat. Das Emissionsdatum war der 13.06.2008, die Laufzeit des Zertifikates beträgt fünf Jahre und ist am 06.06.2013 fällig. Der Anleger bekommt bei Garantiezertifikaten sein eingesetztes Kapital wieder zurück – abzüglich des Aufgabeaufschlages. Steigt der Basiswert, profitiert der Anleger von den Kurssteigerungen. Bis zum 09.07.2008 hat das Papier einen Wertzuwachs von 0,04 % zu verzeichnen – nicht viel, aber ein dickes Plus gegenüber dem Gesamt-Aktienmarkt.

24 Währungen in einem Zertifikat abgebildet

Der „V24 Carry Index“ der Schweizer Bank UBS setzt sich aus vierundzwanzig verschiedenen Währungen zusammen, die aus vier Regionen stammen. Neben den zehn stärksten Währungen der Welt, weiteren fünf Währungen aus Europa, kommen spekulative Währungen hinzu, wie sechs Währungen aus Asien, drei aus Südamerika und Afrika.

Das Anlageprinzip des Zertifikats besteht darin, Kredite aus einer Niedrigzinswährung aufzunehmen und das geliehene Geld in Hochzinswährungen anzulegen. Dieses Verfahren nennt man „Carry Trade“. Fällt der Kurs der Niedrigwährung und steigt die gekaufte Hochzinswährung, werden außer dem Wechselkurs noch zusätzliche Gewinne erwirtschaftet.

Alternative zu volatilen Börsenphasen – Zertifikate mit Kapitalgarantie

In Zeiten, in denen die Aktienmärkte riskant sind, die Markterholung nicht absehbar ist, suchen Anleger Schutz für ihr Kapital und interessieren sich verstärkt für wenig volatile Investmentangebote. Mit kapitalgarantierten Währungszertifikaten ist das eingezahlte Kapital nicht nur sicher, der Anleger ist auch vor den Schwankungen des Aktienmarktes geschützt.

Erfahrungsgemäß ziehen sich Anleger in unsicheren Aktien-Märkten gern auf den heimischen Geldmarkt zurück. Dieses Verhalten stärkt allerdings die schwachen Währungen und hemmt die „Carry-Trade-Strategie“.

Um diesem Problem aus dem Wege zu gehen, bedient sich die UBS Bank eines Schwankungsfilters (Volatility Filter). Es wird geprüft, ob steigende Kurse der Hochzinswährung erwartet werden dürfen oder nicht. Der Trend kehrt sich also um. Man spricht dann von einer „Gegen-Carry-Position“. Spekulative Währungen können aufgegeben und in den Euro-Geldmarkt umgeschichtet werden.

Das Risiko für den Anleger ist im Vergleich zu einem Direktinvestment in Währungen gering. Die Kosten für den Ausgabeaufschlag und die Depotgebühren sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Kosten für die Risikoabsicherung des Währungszertifikates entstehen nicht. Ein weiterer Risikofaktor ist die Inflationsrate, mit der man immer rechnen muss.

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