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5 Mai |
Basket-Zertifikat Zertifikate Arten
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Unter einem Basket (=Korb) versteht man die Zusammensetzung eines Portfolios aus verschiedenen Aktien. Diese können sowohl aus unterschiedlichen Ländern als auch aus unterschiedlichen Branchen stammen. Hierbei spricht man dann entweder von einem Regionen-Basket oder einem Branchen-Basket. Auch Basket-Zertifikate, die einen Index, zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones Euro Stoxx abbilden, sind möglich. Die Zusammensetzung des Baskets legt der Emittent des Basket-Zertifikats bereits bei Auflage verbindlich fest.
Aktien im Zertifikate Korb
Der Anleger, der das Basket-Zertifikat dann erwirbt, sichert sich somit einen Anteil an diesem Aktienkorb sowie an dessen Wertentwicklung. Ebenso wie sich die Aktien im Korb entwickeln, wird auch das Zertifikat entweder im Kurs steigen oder aber fallen.
Der Aktienkorb eines Basket-Zertifikates ist in der Regel festgelegt, auch die Gewichtung der einzelnen Werte wird dem Anleger bereits bei Emission mitgeteilt. Kann sich an der Zusammensetzung des Aktienkorbes nichts mehr ändern, spricht man von einem passiv gemanagten Zertifikat. Dem gegenüber stehen Basket-Zertifikate, deren Zusammensetzung sich je nach Entwicklung der Aktienwerte auch ändern kann. Diese Zertifikate werden häufig auch Strategiezertifikate genannt.
Besonderheit Basket-Zertifikat Verlauf immer Nachkauf nimmer
Basket-Zertifikate eignen sich daher für Anleger, die das direkte Investment in Aktien aufgrund des hiermit verbundenen hohen Risikos scheuen. Durch den Aktienkorb, der in der Regel aus zahlreichen verschiedenen Werten besteht, kann ein Risikoausgleich erfolgen.
Zu beachten ist, dass Basket-Zertifikate immer mit einer festen Laufzeit ausgestattet sind. Daher ist ein Verkauf des Zertifikats während der Laufzeit immer möglich, der Zukauf ist jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Grundsätzlich sind Basket-Zertifikate Aktienfonds sehr ähnlich, sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Kosten, die bei Zertifikaten in der Regel deutlich geringer sind.