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6 Aug |
Middle East-Indexzertifikat (ISIN DE000TB1SN47) Allgemein
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Zu einem Emissionspreis von 100,00 € pro Anteil hat die HSBC Trinkaus und Burkhardt AG das Middle East-Indexzertifikat mit der ISIN DE000TB1SN47 und der WKN TB1SN4 am 9. Juli emittiert. Aktuell notiert das Zertifikat bei 100,79 € im Briefkurs und kann damit nur knapp über dem Ausgabekurs gehandelt werden.
Mit dem Zertifikat erhält der Anleger die Möglichkeit, in die attraktiven Schwellenmärkte des Nahen und Mittleren Ostens zu investieren. HSBC fasst dabei insgesamt 8 länderspezifische Indizes im so genannten HSBC Optimised Middle East Total Return Index (pdf) zusammen. Damit partizipiert der Kunde an der Entwicklung der, in den untergeordneten Indizes enthaltenen, Aktien aus den Ländern Kuwait, Dubai, Abu Dhabi, Bahrain, Oman, Katar, Jordanien und Ägypten. Dabei enthält jeder der 8 Indizes bis zu 40 Einzelwerte.
Mit kleiner Anlagesumme am Wachstumsstandort Mittlerer Osten partizipieren
Durch die hohe Anzahl an unterschiedlichen Einzelwerten ist gleichzeitig ein Maximum an Diversifikation garantiert. Dem Zertifikatsinhaber bietet sich also theoretisch die Möglichkeit, ab einem Anlagebetrag von rund 100 €, an der Wertentwicklung der wichtigsten Werte aus dem Zielgebiet zu partizipieren. Das Zertifikat ist endlos laufend und sollte vom Käufer als Langfristinvestment und Beimischung im Depot dienen.
Allerdings bietet das Zertifikat auch erhebliche Risiken. Die maßgebliche Währung der Basiswerte ist der US-Dollar. Ein eventuelles Comeback des US-Doller könnte wegen einer fehlenden Währungssicherung die Rendite des Produktes deutlich gefährden. Daher sollte der Investor den Wechselkurs EUR/USD stets im Auge behalten und gegebenenfalls ein Hedging tätigen.
Das Produkt ist übrigens über die Börsen Düsseldorf, Stuttgart oder Scoach zu erwerben.
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22 Jun |
Alpha-Zertifikate Zertifikate Arten
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Alpha-Zertifikate – auch Long- bzw. Short-Zertifikat oder Versus-Zertifikat genannt, sind
Zertifikate bei denen der Anleger ohne erhöhtes Marktrisiko Gewinne erwirtschaften kann.
Das Prinzip entspricht einer langjährig erfolgreichen hedge-Fonds Strategie: Ein nach Ansicht des Zertifikate Managements Top-Investment (z.B. Aktien oder Indices) wird gekauft und gleichzeitig ein weniger viel versprechender Titel verkauft. Dieses „Hedging“, bewirkt einen Mehrertrag, der Alpha genannt wird und die Performance des Alpha-Zertifikates darstellt.
Richtige Einschätzung unterschiedlicher Wertentwicklungen
Der Anleger spekuliert z.B. auf die unterschiedliche Entwicklung zweier Basiswerte innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes. Als Laufzeit werden z.B. eine feste Anzahl von Monaten oder Jahren vereinbart. Dabei kann es sich z.B. um die unterschiedliche Entwicklungen von Aktien zweier Firmen einer Branche handeln oder um eine Aktie, deren favorisierter Index sich besser als ein zweiter entwickelt.
Ein Beispiel wäre der Kauf eines Alpha-Zertifikates, bei dem man glaubt, dass sich der DAX anders (positiver) entwickelt als der Dow Jones. Die Rendite des Zertifikats ergibt sich aus der Differenz der Wertentwicklungen. An einem Stichtag des Jahres wird dann die Wertentwicklung des favorisierten Basiswertes mit der des anderen verglichen und wenn der favorisierte Basiswert höher liegt, kann die Rendite ausgezahlt werden und das Zertifikat ist vorzeitig fällig. Es ist nicht wichtig, wie stark die Indices während der Laufzeit steigen oder fallen, wichtig ist der Stand zum Stichtag.
Wenn zum Stichtag der DAX um 10% gestiegen ist und der Dow Jones um 5% gefallen ist, so bekommt man mit dem Alpha-Zertifikat eine Summe von 75 Euro, wenn man 100 Euro eingesetzt hat (Performance-Differenz von 15 Euro). Sollte am Stichtag der Dow Jones höher liegen, dann wird das Zertifikat nicht vorzeitig fällig und der Anleger hat am Ende der Laufzeit einen Verlust in der Höhe dieser Outperformance, der aber durch Sicherungsschwellen minimiert werden kann.