17
Jun

3x Inflations-Anleihe 2 Zinsen steigen mit der Inflation

categories Anleihen    

 

Geldentwertung, auch Inflation genannt, ist das Schreckgespenst vieler Anleger. Vor allem jene, die ihr Vermögen in festverzinsliche Wertpapiere oder auch Festgeldkonten angelegt haben, müssen zuschauen wie die Inflation den Zinssatz der Anlage im wahrsten Sinne des Wortes auffrisst.

Die 3 x Inflations Anleihe 2 setzt genau hier auf die Kombination aus festverzinslichem Wertpapier und Koppelung an die Inflation. Anleger, die diese Anleihe erwerben erhalten im ersten Jahr einen Kupon (Zinsen) in der Höhe von 6% auf das eingesetzte Kapital. In den folgenden Jahren orientiert sich der Kupon, also die Zinsauszahlung an der Höhe der Inflationsrate und beträgt die 3-fache Höhe der Inflationsrate.

Damit bietet sich die 3 x Inflations Anleihe 2 (ISIN DE000CG1KL00) als Geldanlage für alle jene Anleger an, denen die aktuelle Festgeldkonten Verzinsung zu gering erscheint und die zusätzlich eine schnell steigende Inflation vermuten. Wer sich für diese Anleihe entscheidet sollte aber im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei eben auch „nur“ um eine Schuldverschreibung handelt, d.h. wenn die Bank ausfällt, die diese Anleihe begibt, dann wird sich der Anleger mit seinen Forderungen bei den Gläubigern ganz weit hinten einreihen müssen, da es sich hierbei um eine nachrangige Forderung handelt. Da sich hinter dem Anbieter CitiFirst die Citibank verbirgt, welche scheinbar zu den nach Ansicht der US-Regierung - systemrelevanten – Banken gehört, relativiert sich das Totalverlustrisiko deutlich.

Im Falle einer entgegen gesetzten Entwicklung, d.h. einer Null-Inflation oder Deflation entfallen die Zinszahlungen, in den Jahren 2 und 3 der insgesamt 3-jährigen Laufzeit naturgemäß. Dann haben Anleger nichts gewonnen, aber vor allem auch nichts verloren.

 

 

17
Mai

Aktienanleihe

categories Zertifikate Arten    



Die Aktienanleihe ist von ihrem Wesen her eine Anleihe, also ein festverzinsliches Wertpapier. Danach ist sie mit einem festen Zins sowie einer festen Laufzeit ausgestattet. Gleichzeitig ist die Aktienanleihe aber an eine bestimmte Aktie, den so genannten Basiswert, gekoppelt. Somit ist die Kursentwicklung der Aktienanleihe grundsätzlich an der Entwicklung der Aktie orientiert.

Zur Fälligkeit erhält Anleger Aktie oder Bargeld

Ist die Laufzeit der Aktienanleihe beendet, wird der Emittent des Papiers entscheiden, ob der Anleger seinen eingesetzten Nominalbetrag plus der versprochenen Zinsen oder eine vorher festgelegte Anzahl des Basiswertes erhält. Letzteres, also die Lieferung von Aktien, wird in der Regel dann erfolgen, wenn der Wert der Aktien niedriger als der Nominalwert der Anleihe ist. Der Anleger hätte in diesem Fall also Verluste erwirtschaftet. Sofern der Aktienwert aber über dem Nominalwert liegt, erhält der Anleger seinen Anlagebetrag plus Zinsen, die in der Regel deutlich höher als bei standardisierten Sparbriefen liegen, ausgezahlt. Auch ein Verkauf während der Laufzeit ist jederzeit möglich, dann jedoch zum aktuellen Kurs.

Die Aktienanleihe ist auch ein Investment für eher konservative Anleger

Aktienanleihen eignen sich daher für eher konservative Anleger, die von leicht steigenden bis seitwärts tendierenden Aktienmärkten ausgehen. Durch eine Aktienanleihe sichern sie sich so einen festen Zins, der über den Kapitalmarktzinsen liegt. Gleichzeitig wird das Risiko begrenzt. Sofern dennoch die Aktien geliefert werden, kann der Anleger diese in seinem Depot weiterhin verwalten und auf in Zukunft steigende Kurse hoffen.

Die individuelle Höhe des Anleihezinses wird sich am Basiswert orientieren. Je höher dessen Volatilität (Schwankungsbereite), desto höher wird auch der Zins liegen. Daher sind Aktienanleihen mit einem Kupon von mehr als 10% p.a. keine Seltenheit.