|
21 Jul |
DWS GO Licht TR Index Zertifikat Open-End-Zertifikat
|
Bei dem DWS GO Licht TR Index Zertifikat (ISIN DE000DWS0J54) handelt es sich um ein Geldanlage in ein Zertifikat, die es Anleger ermöglicht, in der momentan boomende Branche der Beleuchtungsindustrie investiert zu sein. Der dem Zertifikat zugrunde liegende Index setzt sich dabei aus speziellen Unternehmen zusammen, die sich hauptsächlich mit der Herstellung von Beleuchtungssysteme und deren Komponenten befassen. Der Kernpunkt des Index liegt auf dem sehr zukunftsorientierten LED-Markt, also jenen kleinen Lämpchen, die zugleich weniger Energie verbrauchen und dennoch ähnlich viel Helligkeit erzeugen können wie handelsübliche Glühbirnen.
Vordenken für LED-Lampen und Leuchten Techniken sitzen in Asien
Ferner liegt ein weiterer Schwerpunkt auch auf dem Markt der Energiesparlampen, wo es noch ein erhebliches Wachstumspotential gibt. Momentan sind Taiwan und Japan führend im LED-Markt, sodass der Index natürlich vornehmlich Aktien bzw. Unternehmen aus diesen Ländern beinhaltet, aber natürlich sind auch europäische Werte vertreten. Insgesamt beinhaltet der Index momentan 14 Unternehmen aus dem Beleuchtungsbereich, wobei nur Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 100 Millionen Dollar berücksichtigt werden.
Emittiert wird das DWS GO Licht TR Index Zertifikat zu einem Preis von 50 Euro, die Geld-Brief Spanne soll unter normalen Bedingungen nicht mehr als 1,75 Prozent betragen. Gehandelt wird das DWS GO Licht TR Index Zertifikat in Frankfurt und Stuttgart, es handelt sich um ein so genanntes Open-End Zertifikat, also ohne feste Laufzeitbegrenzung. Die Management-Vergütung für die Experten der DWS beträgt jährlich 1,50 Prozent.
|
15 Jul |
Quanto Zertifikat Zertifikate Arten
|
In den vergangenen Jahren konnten Anleger beispielsweise mit Investments in Erdöl oder Gold hohe Gewinne erwirtschaften. Da beide Rohstoffe jedoch in US-Dollar notieren, der Dollar jedoch gegenüber dem Euro stark abwertete, blieben oft nur geringe Erträge übrig.
Um das eigene Depot gegen Währungsverluste abzusichern, werden Quanto Zertifikate aufgelegt. Sie investieren vorwiegend in Rohstoffe oder bilden einen Aktienindex ab und beziehen sich vornehmlich auf US-Dollar oder japanische Yen. Sie sind so konstruiert, dass sie wechselkursbedingte Schwankungen eliminieren sollen. So wird der Anleger also vor Währungsverlusten geschützt, Währungsgewinne sind aber ebenso ausgeschlossen. Sofern Anleger also von sinkenden Währungskursen ausgehen, ist ein solches Zertifikat durchaus lohnend und kann die hohen Renditen sichern.
Absicherung gegen Währungsschwankungen haben ihren Preis
Zu bedenken ist jedoch, dass derartige Absicherungen über Quanto Zertifikate natürlich ihren Preis haben. Diese Kosten werden von den Emittenten der Zertifikate an den Anleger weitergegeben, meist erfolgt der Abzug laufend vom jeweiligen Zertifikatepreis. Im Vergleich zur nicht währungsgesicherten Variante eines Zertifikats können auch der Ankaufs- sowie der Verkaufskurs stärker variieren. Die genaue Abrechnung der Kosten wird jedoch nicht bei jedem Zertifikat detailliert dargestellt und ist für Anleger so schwer zu erkennen. Die Wahl für oder gegen ein Quanto-Zertifikat können Anleger somit in den meisten Fällen nur über die tatsächliche Performance treffen.
Quanto-Zertifikate Einsatz hängt auch von der eigenen Markteinschätzung ab
Fazit: Quanto-Zertifikate waren vor allem in den letzten Jahren durch die hohe Dollar-Abwertung stark gefragt. Quanto-Zertifikate auf Gold beispielsweise konnten deutlich höhere Erträge generieren als nicht währungsgesicherte Gold-Zertifikate. Die Entwicklung des Goldpreises jedoch konnte aufgrund der Kosten nicht erreicht werden. Anleger, die also von einem gleich bleibenden oder gar steigenden Dollar-Kurs ausgehen, sollten nicht in Quanto-Zertifikate investieren, wer allerdings von weiteren Währungsverlusten des Dollars ausgeht, ist mit ihnen gut bedient.
|
3 Jul |
Was ist ein Multi-Bonus-Zertifikat? Zertifikate Arten
|
In den letzten Jahren ist es bei vielen Anlegern immer beliebter geworden, nicht direkt in ein festverzinsliches Wertpapier oder einzelne Aktien zu investieren, sondern in Investmentfonds oder auch Zertifikate. Gerade im Bereich der Zertifikate ist das Angebot enorm gestiegen. Es gibt Zertifikate mit den verschiedenen Basiswerten wie z.B. Aktien oder Indizes, oder auch Zertifikate mit besonderen Bedingungen und Ausstattungsmerkmalen.
Zu den nicht so gängigen Produkten in diesem Bereich zählt unter anderem das Multi-Bonus Zertifikat. Wie der Name schon vermuten lässt, bietet sich dem Anleger hier nicht nur eine Möglichkeit, eine gute Rendite zu erzielen. Am besten erklären lässt sich die Funktionsweise des Multi-Bonus Zertifikates sicherlich an einem konkreten Beispiel. So könnte ein Multi-Bonus Zertifikat zum Beispiel folgenden Bedingungen aufwiesen. Als Basiswerte des Zertifikates werden zum Beispiel der DAX, der Dow-Jones, sowie der Nikkei-Index festgelegt.
Diese Indizes werden an einem bestimmten Stichtag mit deren Index-Stand bewertet. In den Bedingungen des Zertifikates könnte nun zum Beispiel stehen, dass der Kunde bei Fälligkeit des Zertifikates in drei Jahren einen Gesamtbonus von 30 Prozent erhält, falls keiner der Indizes in diesem Zeitraum um 50 Prozent oder mehr fällt. Würde der sich am schlechtesten entwickelnde Index allerdings um mehr als 30 Prozent steigen, so profitiert der Anleger davon um so mehr, da es keine Ertragsbegrenzung nach oben gibt. Würden die genannten Indizes also beispielsweise am Fälligkeitstag um jeweils 40, 50 und 55 Prozent gestiegen sein, würde der Anleger einen Bonus von 40 Prozent erhalten.
Risikoabsicherung bei fallenden Indizes
Für den Kunden bietet das Multi-Bonus-Zertifikat also zum einen eine Risikoabsicherung gegenüber fallende Indizes bis zu einem bestimmten Punktestand, und zum anderen noch die Möglichkeit, noch mehr Bonus durch stark steigende Indizes zu erhalten. Aus diesem Grunde ist das Multi-Bonus Zertifikat sicherlich eine sehr interessante Anlagealternative.
|
13 Jun |
Abgeltungssteuer auf Zertifikate Stichtag 30. Juni 2008 Allgemein
|
Ab dem nächsten Jahr wird in Deutschland eine neue Form der Kapitalbesteuerung eingeführt. Anstelle des bislang gültigen Halbeinkünfteverfahrens und einer 12-monatigen Spekulationsfrist wird mit der Abgeltungssteuer eine pauschale Erlöse-Besteuerung von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer eingeführt. Abweichend von der Regelung für Zinseinkünfte, Aktienerträge und Investmentfonds müssen Zertifikate Besitzer bereits spätestens bis zum 30. Juni 2008 in Zertifikate investiert haben um es zu einem späteren Zeitpunkt abgeltungssteuerfrei veräußern zu können.
Abgeltungssteuer Sonderregelung für Zertifikate
Dafür wurde eigens eine gesetzliche Sonderregelung geschaffen, die Veräußerungsgewinne aus Zertifikaten welche nach dem 1. Juli 2009 realisierte werden in jedem Fall steuerpflichtig stellt. Wer der Besteuerung entgehen will, sollte sich als binnen der nächsten 14 Tage für ein Investment in Zertifikate entscheiden und darauf achten diese rechtzeitig vor dem Stichtag im Jahr 2009 wieder zu veräußern ohne die 12-monatige Haltefrist zu unterschreiten.
Die Sonderregelung für Zertifikate war vom Gesetzgeber eigens initiiert worden um Zertifikate Emittenten keine Möglichkeit zu bieten durch lang laufende oder besonders ausgefallene Anlageideen die Steuerpflicht zu umgehen. Vor allem vermögende Anleger werden dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen – anstelle der bislang üblichen Besteuerung der Erträge zum Einkommensteuersatz erhalten sie durch den einheitlichen Steuersatz von 25% einen reduzierten Steuersatz. Durch die sofortige Besteuerung der Erträge und der Nicht-Verrechenbarkeit mit Verlusten aus anderen Geschäften wird der kleine Vorteil des geringeren Steuersatzes allerdings schnell wieder zunichte gemacht.
|
10 Jun |
JPMCCI Agriculture Index Anleihe III – Zertifikat mit Kapitalgarantie Anleihen
|
Rohstoffe haben sich in den vergangenen Jahren trotz der Krisen an den Märkten überdurchschnittlich gut entwickelt, eine Ausnahme bildeten hierbei nur die Agrarrohstoffe.
Aber gerade hier haben sich in jüngster Vergangenheit große Chancen aufgetan. Denn der steigende Wohlstand und die damit verbundenen Ernährungsgewohnheiten, sowie die Verwendung der Agrarrohstoffe nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch zum Beispiel als alternative Kraftstoffe eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Da die weltweiten Lagerbestände knapp sind und die Nachfrage immer stärker steigt, ist davon auszugehen, dass es zu einer positiven Entwicklung für Agrarindizes kommen wird.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass der Agrarsektor nur geringen konjunkturellen Schwankungen unterliegt und nahezu keine Korrelation zu den Aktien- und Rentenmärkten besteht. Auch führen die in letzter Zeit häufiger auftretenden Naturkatastrophen, wie Dürren und Überschwemmungen zu Ernteausfällen, welche sich preistreibend auswirken.
Anleihe mit 100% Kapitalschutz zum Ende der Laufzeit
Eine Möglichkeit an dieser Entwicklung zu partizipieren bietet die JPMCCI Agriculture Index Anleihe III. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und bietet 100% Kapitalschutz zur Endfälligkeit, d.h. auch wenn sich die Anleihe schlecht entwickeln sollte, erhält der Anleger am Laufzeitende mindestens 100% des Nominalanlagebetrages zurück. Während der Laufzeit kann der Kurs der Anleihe aber auch unter den Nominalbetrag fallen. Die Renditeentwicklung der Anleihe ist abhängig von der Entwicklung des Basiswertes. Als Basiswert wurde bei der JPMCCI Agriculture Index Anleihe III, wie der Name schon vermuten lässt, der JPMorgan Commodity Curve Agriculture (Excess Return) Index. Hierbei bietet die Anleihe die Möglichkeit zu 90% bis 110% an einer positiven Wertentwicklung des Index zu partizipieren.
Dieser der Kurs des Index wird beeinflusst von der Preisentwicklung von 15 Agrarrohstoffen. Die Hauptanteile bilden Mais (23,4%), Sojabohnen (21,10%), Weizen (13,8%), Sojabohnenöl (6,4%) und Zucker (6,1%). Enthalten sind aber auch Rohstoffe wie Kaffee, Baumwolle, Kakao, Orangensaft und andere.
Diese Anleihe bietet die Möglichkeit das Portfolio um 15 Rohstoffe zu erweitern, dies eröffnet hohe Renditechancen bei gleichzeitiger 100% Kapitalgarantie.
Nur die Tatsache, dass diese Renditechancen eben auch durch Ernteausfälle aufgrund von Naturkatastrophen bedingt werden, wirft moralische und ethische Bedenken auf. Aber da dieser Einfluss nur eine untergeordnete Rolle spielt und wohl nicht hauptsächlich für die Entwicklung der Agrarrohstoffpreise sein wird, sollte man diesen Aspekt bei der Wahl der Anlagestrategie keine übergeordnete Rolle zukommen lassen, sich aber dieser Tatsache bewusst sein.
|
7 Jun |
Garant Gold I Zertifikat 1/12 ISIN DE000SEB7R34 Garantie-Zertifikate
|
Gold – selten war es so wertvoll wie heute. Nach wie vor gilt das Edelmetall als krisenfestes Investment in Zeiten der Inflation, auch wenn sich die Zeiten geändert haben und der Rohstoff Gold als solcher nach wie vor für die industrielle Fertigung eine untergeordnete Bedeutung besitzen, die Nachfrage hält unvermindert an. Den rasanten Preisanstieg der letzten Monate mit einer ebenso rasanten Nachfragesteigerung zu erklären wäre aber eventuell nur die Halbe Wahrheit. Geldanleger sind aber gerne bereit sich mit der Anlagemöglichkeit auseinander zu setzen, da ist es nur konsequent, wenn die Anbieter von Fonds und Zertifikaten das Interesse gerne mit neuen Produkten anheizen.
Garant Gold I Zertifikat
Mit dem Garant Gold I Zertifikat der SEB Bank wurde jetzt ein weiteres Gold-Zertifikat am Markt platziert. Aufgrund des in den letzten Jahren stetig gestiegenen Goldpreises ist eine Anlage in Gold zumindest im Rückblick eine äußerst vernünftige Geldanlage gewesen. Die Renditechancen werden allerdings höchst unterschiedlich bewertet – von sehr guten Renditeaussichten bis zu „Rohstoff-Hausse“ sind nahezu alle Meinungen zu diesem Thema nachlesbar.
Gold und Garantie für konservative Anleger
Das Garant Gold Zertifikat der SEB Bank kombiniert gute Renditeaussichten mit einem bestimmten Maße an Sicherheit, also eigentlich eine optimale Anlage für jeden rendite- und zugleich sicherheitsbewussten Kunden.
Das Zertifikat hat eine Laufzeit bis zum 30.12.2011. Dieses Datum stellt auch den abschließenden Bewertungstag dar. Bis zu diesem Laufzeitende ist das Zertifikat mit vorherigen 42 monatlichen weiteren Beobachtungszeiträumen versehen. Sollte nun der Goldpreis während keines Beobachtungszeitraumes eine negative Entwicklung aufweisen, bekommt der Anleger am Ende der Laufzeit garantiert 190 Prozent seines Kapitals zurückgezahlt. Das entspricht einer Gesamtverzinsung von 90 Prozent, was einer jährlichen Rendite von ca. 25 Prozent entsprechen würde.
Garant Gold I Zertifikat 100% Kapitalabsicherung nach 3,5 Jahren Laufzeit
Falls sich der Preis für eine Feinunze Gold in einer Beobachtungsperiode negativ entwickelt, so wird diese negative Entwicklung von den 90 Prozent Höchstrendite abgezogen.
Fällt der Goldpreis also beispielsweise in einem Beobachtungszeitraum um fünf Prozent, in einem anderen zudem um sieben Prozent, würde die Summe von 12 Prozent von den 90 Prozent Höchstrendite abgezogen, sodass der Kunde immer noch eine Gesamtrendite von 78 Prozent für die Anlagedauer erhält.
Mit dem Goldzertifikat der SEB Bank profitiert der Kunde also allgemein am steigenden Goldpreis, und erhält dennoch eine 100-prozentige Absicherung des eingesetzten Kapitals bei eventuellen Preisrückgängen der Feinunze Gold. Das Zertifikat wird zum 30.06.2008 aufgelegt, hat also eine Laufzeit von 3,5 Jahren. Das Zertifikat befindet sich zurzeit in der Emissionsphase und wird mit einem Emissionspreis von 103 Euro am Markt eingeführt.
|
4 Jun |
Garantiezertifikate HSC Frachtraten Protect Zertifikat 4 Garantie-Zertifikate
|
In den letzten Jahren haben sich auf den Finanzmärkten Zertifikate von einer „neuen Produktidee“ zu einem leistungsstarken Anlageinstrument entwickelt. Bei vielen Anlegern haben sich Zertifikate neben Aktien und Investmentfonds als fester Depotbestandteil nicht zuletzt deshalb etabliert, weil sich durch Zertifikate sehr gute Erfolge in sehr unterschiedlichen Marktsituationen erzielen lassen. Zum Leidwesen vieler Investmentfonds Anbieter, die im Zuge dessen an Marktanteilen wie auch Kundeninteresse eingebüßt haben.
Derivate bezogen auf das Underlying ?
Ein Zertifikat ist ein Wertpapier, deren Konditionen bezüglich Verzinsung und Rückzahlung von verschiedenen Bedingungen abhängen können. Die Bedingungen hierfür können mitunter sehr komplex und vielfältig sein und sie basieren auf Derivaten. Derivate sind Wertpapiere, welche auf einem so genannten Basiswert (“Underlying“) aufbauen, d.h. die Wertentwicklung (Preis) des Derivates ist abhängig vom Wert des Basiswertes. Als Underlying können hierbei verschiedenste Sachen dienen, z. Bsp. Aktien, Fonds, Rohstoffe, Optionen und vieles mehr.
HSC Frachtraten Protect Zertifikat
In letzter Zeit wurden immer und immer mehr ausgefallene Basiswerte in Zertifikaten verwendet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das “HSC Frachtraten Protect Zertifikat 4″.
Dieses Zertifikat bietet dem Anleger die Möglichkeit an der Entwicklung der Frachtraten zu partizipieren. Es handelt sich um ein Garantiezertifikat, welches eine Rückzahlung zu mindestens 100% des Nennwertes garantiert.
Steigen die Frachtraten – steigt der Kurs des HSC Frachtraten Protect Zertifikat
Als Basiswert dient beim “HSC Frachtraten Protect Zertifikat 4″, wie der Name schon vermuten lässt, Frachtraten verschiedenster Massenfracht- und Schuttgüter, welche im Baltic Dry Index abgebildet sind. Steigen die Schifffrachtraten, d.h. wird mehr von den Gütern auf den Routen und Schiffen, welche sich im Index befinden befördert, dann steigt der Wert des Index.
Wenn der Index am Laufzeitende über 55% seines Startwertes notiert, so erhält der Kapitalgeber 125% des Nennwertes ausbezahlt. Steht der Index am Laufzeitende sogar über 90% seines Startwertes, so erhält der Anleger sogar 150% ausbezahlt.
100% Kapitalgarantie zum Laufzeitende
Das Zertifikat wirft eine Rendite ab, solange der Kurs des Baltic Dry Index nicht unter 45% seines Startwertes fällt und die Rendite steigt mit steigenden Frachtraten, d.h. steigendem Kurs des Index.
Der Verlust des Anlegers ist beschränkt, denn er erhält den Nominalbetrag mindestens zu 100% am Laufzeitende zurück. Somit tritt Verlust nur in Form der Zeichnungskosten und der entgangenen Rendite einer Alternativanlage, z. Bsp. Festgeld ein.
|
30 Mai |
Airbag-Zertifikat Zertifikate Arten
|
Ein Airbag-Zertifikat ist ein Zertifikat, das bis zu einer festgelegten Untergrenze Schutz vor Kapitalverlusten bietet, da man bis zu dieser Grenze ein Absicherungslevel besitzt. Der Emittent investiert den größten Teil des gewonnenen Kapitals in ein bereits abgezinstes Darlehen und garantiert damit die Zinszahlung am Laufzeitende. Der andere Teil wird z.B. an der Börse in Indexoptionen angelegt. Die Gewinnchancen für den privaten Anleger sind beim Airbag-Zertifikat etwas geringer als bei einer Direktaktie.
Mit einem Airbag Zertifikates können Anleger bis zu 100% an der positiven Entwicklung eines Basiswertes partizipieren und tragen gleichzeitig bei einem Kursverfall nicht das Risiko den gesamten Verlust tragen zu müssen, da ein Airbag-Zertifikat über einen Puffer – eben jenen Airbag – verfügt.
Begrenzte Laufzeiten bei Airbag-Zertifikaten
Im Prinzip gibt es drei Ausgangsmöglichkeiten für Kapitalgewinne oder Verluste am Ende der Laufzeit. Hat der Anleger ein Airbag Zertifikat mit einem Absicherungslevel bis zu 90% und einer Summe von 5.000 Euro zu einer bestimmten Laufzeit erworben, dann kann er bei einem Aktienkursanstieg, der über den 5.000 Euro am Ende der Laufzeit liegt, die Kurssteigerung komplett ausschöpfen.
Liegt der Aktienkurs zwischen dem Einstiegslevel und über dem Absicherungslevel von 90%, z.B. bei 95% der 5.000 Euro, so bekommt der Anleger seine eingesetzten 5.000 Euro komplett zurück und hat nur keine volle Rendite. Wenn nun der Aktienkurs am Ende der Laufzeit gefallen ist und unter dem Absicherungslevel von 90% liegt, dann bekommt der Anleger immerhin die Summe des Absicherungslevels zurück und hat damit einen Verlust minimiert.
Risikopuffer Dividendenverzicht
Der Risikopuffer eines Airbag-Zertifikats bemisst sich aus einer begrenzten Dividenden-Partizipation bzw. werden auch sonstige Zuflüsse die Aktionäre des Basiswertes erhalten nicht an den Zertifikate Inhaber weiter gegeben. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass Anleger einen Aufschlag für das Airbag Zertifikat zahlen müssen.
Wichtig: Es ist bei der Anlage in ein solches Zertifikat durchaus möglich, dass trotz Kapitalschutz kein vorzeitiger Verkauf ohne Verlust möglich ist. Nachteilig bei Garantiezertifikaten ist mit Einführung der Abgeltungssteuer außerdem die 25%ige Ertragsbesteuerung zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Es handelt sich hierbei um Einkünfte aus Kapitalvermögen und diese müssen wie alle anderen in gesamtem Umfang versteuert werden.
|
26 Mai |
MSCI GCC50 TR Index Open End Zertifikat – Geldanlage Dubai für Jedermann? Open-End-Zertifikat
|
Mittlerweile ist es im Bereich der Wertpapiere so, dass die höchsten Renditen für die Anleger sowohl im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere, der Aktien, und somit auch den Zertifikate, nicht mehr in Europa zu erzielen sind. Vielmehr sind in diesem Bereich für den Anleger andere außereuropäische Staaten hinsichtlich der Rendite sehr viel interessanter geworden. Zu diesen Staaten bzw. Regionen zählt neben Indien und China sicherlich auch Dubai und Abu Dhabi, welche als Wirtschaftszentren von Arabien gelten.
Zertifikate Emittent MSCI und GCC50
Momentan befindet sich ein Index Open End Zertifikat in der Zeichnungsphase, welches den bislang für Investmentfonds schwer abzubildenden (da zuwenig börsengehandelte Unternehmen) Wirtschaftsraum Arabische Emirate und Anrainer zum Anlagegegenstand macht. Das unter dem Namen MSCI GCC50 Zertifikat vertriebene Open-End Zertifikat (ISIN DE000AA0ZZZ8) scheint zumindest was die Namensgebung betrifft etwas erklärungsbedürftig. Hinter MSCI verbirgt sich ein Anbieter von Indexzertifikaten, die Firma MSCI Barra, welche weltweit Zertifikate emittiert.
GCC (englisch : Gulf Cooperation Council) bezeichnet einen Verbund der Golfstaaten, zu denen Kuwait, Arabische Emirate, Katar, Bahrain und Oman zählen, welche sich zu einer Wirtschaftsunion zusammengeschlossen haben.
Ähnlich wie bei der Europäischen Union, sollen innerhalb dieser Wirtschaftsunion Zölle abgebaut werden, und auch hier ist eine einheitliche Währung das Ziel. Das Index Zertifikat von MSCI beinhaltet als Basiswerte die 50 größten Unternehmen dieses Wirtschaftsverbundes. Vom Prinzip her ist das Zertifikat also mit einem DAX-Zertifikat zu vergleichen. Steigen die Kurse der 50 beinhalteten Aktien, so steigt auch der Wert des Index Zertifikates. Open End bedeutet lediglich, dass es keine Fälligkeit des Zertifikates gibt.
Die Zukunft scheint rosig für die Arabischen Emirate
Da die wirtschaftlichen Aussichten der arabischen Region, und besonders der Verbundstaaten, kurz und mittelfristig äußerst positiv sind, ist das Zertifikat eine aussichtsreiche Möglichkeit für den Anleger, mit geringen finanziellen Mitteln an dieser Entwicklung teilzunehmen.
|
23 Mai |
Schmetterlingszertifikat Schmetterlingszertifikat
|
Der Wunsch vieler Anleger ist es, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen hohe Erträge zu erwirtschaften. Was mit konservativen Anlageformen nicht möglich ist, bietet jetzt das so genannte Schmetterlingszertifikat. So haben Anleger die Möglichkeit, in beiden Marktphasen Gewinne zu erzielen.
Bei einem Schmetterlingszertifikat erhalten Anleger in Abhängigkeit der Zertifikatskonditionen bei positiver Entwicklung des Underlyings, also des Basiswertes, bis zu 200% der Gewinne ausgezahlt. Sofern das Zertifikat mit einem Preis von 100 Euro ausgegeben wurde, bedeutet eine positive Entwicklung von 20% in diesem Fall also eine Gutschrift zum Ende Laufzeit in Höhe von 40 Euro. In vielen Fällen ist der Gewinne jedoch gedeckelt, so dass meist bei Erreichen eines Wertes von 200 Euro Schluss ist.
Verluste des Basiswertes werden zum Gewinn für Geldanleger
Weiterhin enthält das Schmetterlingszertifikat eine Barriere, die bis zu 50% unter dem aktuellen Preis des Basiswertes liegen kann. Erreicht der Wert niemals diese Barriere, wird dem Anleger der Wertverlust als Gewinn gutgeschrieben. Bei einem Verlust des Basiswertes von 30% erzielt der Anleger also eine Rendite von 30%. Wird die Barriere jedoch unterschritten, sind Verluste möglich. Als Basiswert für das Schmetterlingszertifikat können Aktienindizes, spezielle Aktienwerte oder auch Rohstoffe dienen. Somit haben Anleger eine breite Auswahl an Titeln und können hierbei das Risiko im Gegensatz zu einer Aktienanlage deutlich reduzieren.
Schmetterlingszertifikat – das Investment für gute und schlechte Börsenzeiten
Fazit: Schmetterlingszertifikate eignen sich für nahezu jede Börsenlage, denn man kann mit ihnen auch Gewinne erzielen, wenn der Kurs des Basiswertes fällt. Anleger sollten bei einer Zeichnung allerdings eine klare Vorstellung von der künftigen Kursentwicklung des Underlyings mitbringen, denn die Gewinne sind hier nach oben begrenzt. Alternativ eignen sich einfache Mini-Futures, egal ob short oder long.