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Mit Pfandbriefen sicher und rentabel Kapital anlegen

Höhere Zinsen als Bundesanleihen. Nach deutschem Recht ist ein Pfandbrief eine Geldanlage, welche im Fall eines Konkurses der ausgebenden Bank durch eine Deckungssumme abgesichert sind. Pfandbriefe sind daher ideale Geldanlagen für Menschen, welche kein Risiko beim Anlegen von Kapital eingehen wollen. Im Vergleich mit Bundesanleihen ist der Zinsertrag bei Pfandbriefen etwas höher.

Pfandbrief Festzins der Landesbank Baden-Württemberg

Ein Beispiel für eine solche Geldanlage mit einem festen Zins ist der von der Landesbank Baden-Württemberg ausgegebene Pfandbrief Festzins (ISIN DE000LBW3VU4). Bei diesem Pfandbrief handelt es sich um einen sogenannten Jumbopfandbrief. Diese Jumbopfandbriefe unterscheiden sich von normalen Pfandbriefen dadurch, dass der Umfang der ausgegebenen Pfandbriefe bei mindestens einer Milliarde Euro liegt und sich mindestens fünf Banken dazu verpflichten, das Handeln zu übernehmen. Jumbopfandbriefe zeichnen sich durch ihre hohe Liquidität aus und werden zu marktgerechten Kursen gehandelt.

Investition in exotische Zinsprodukte

Der Landesbank Baden-Württemberg Pfandbrief Festzins (ISIN DE000LBW3VU4) ist ein solcher Jumbopfandbrief. Mit diesem Pfandbrief wird eine Investition in exotische Zinsprodukte vorgenommen. Der Ausgabewert wird nach Ablauf zu 100 Prozent an den Anleger zurückgezahlt. Der Festzins für den Pfandbrief der Landesbank Baden-Württemberg (ISIN DE000LBW3VU4) beträgt 1,50% p.a. Bei diesem Jumbopfandbrief handelt es sich um eine längere Geldanlage für die Dauer von zwei Jahren. Die Stückelung dieses Pfandbriefs beträgt 100.000. Dank der 100%igen Garantie der Auszahlung ist der Pfandbrief Festzins der Landesbank Baden-Württemberg damit die ideale Anlagemöglichkeit für Menschen, die großen Wert auf die Sicherheit des angelegten Kapitals legen.

ECI US Öl- & Gasfonds X

Der Öl & Gas Fonds ECI Öl & Gas X kann noch bis März 2011 gezeichnet werden. Die Laufzeit ist sehr kurz (bis 2013). Mit dem Beteiligungsangebot werden Mineralgewinnungsrechte in Texas im Fördergebiet McMullen erworben, in welchem es eine hervorragende Infrastruktur und ein Netzwerk von Raffinerien und Pipelines gibt. Man schreibt dieser Region etwa 30% der bekannten Erdgasreserven der USA zu. Mit dem Öl & Gas Fonds partizipieren Anleger an den Gewinnen der Mineralgewinnungsrechte.

ECI US Öl- & Gasfonds X – die Anlagebedingungen

Das Agio beträgt 5%, bei der Mindestanlage werden zwischen 10.000,- bis 15.000,- EUR genannt. Die Laufzeit ist kurzfristig bis 31.12.2013 prognostiziert. Das Fondsvolumen des Eigenkapitalfonds beträgt 40 Millionen EUR. Gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen sind die Ausschüttungen in Deutschland steuerfrei. Anleger, die den Öl & Gas Fonds jetzt schon zeichnen, können einen Frühzeichner-Bonus von bis zu 3% erhalten. Zwischen Beitritt des Anlegers und dem Ende der Fondslaufzeit werden 1% monatlich laufende Gewinne ausgeschüttet, unabhängig vom Beitrittszeitpunkt zum Öl & Gas Fonds erhält jeder Anleger einen 2%igen Schlussbonus. Die ECI (Energy Capital Invest) hat schon einen Reihe innovativer Beteiligungen auf dem Öl- und Gassektor konzipiert.

Starke Nachfrage erwartet

Schon der Vorgänger des gegenwärtigen Öl & Gas Fonds ECI Öl & Gas X hatte die Erlösprognosen der Fondsgesellschaft übertroffen, sodass mit einer starken Nachfrage zu rechnen ist. Die Vorgänger ECI Öl & Gas VI-VIII hatten ebenfalls in Bohrungen im Fördergebiet McMullen investiert. ECI hat sich mit den Fonds auf den Handel mit Mineralgewinnungsrechten und die Erdöl- und Erdgasförderung in Nordamerika spezialisiert.

BioConInvest Biogas-Anlage Rogäsen

Der Fonds BioConInvest investiert in die Biogas-Anlage Rogäsen, einen kleinen Ort der Gemeinde Rosenau südlich von Brandenburg/ Havel. Das technologische Konzept der Biogas-Anlage Rogäsen ist eine Anlage von nachwachsenden Rohstoffen (NawaRo) mit entsprechendem Technologiebonus  und einer elektrischen Leistung von 537 KW. Das Blockheizkraftwerk ist imstande, jährlich 4,70 GWh Energie ins Netz einzuspeisen. Die Biogas-Anlage Rogäsen ist in der Region überdurchschnittlich gut eingebunden, die Substratversorgung der Anlage ist durch die regionale Struktureinbindung sehr flexibel. In der Anlage wird durch Trockenfermentation aus Biomasse Strom erzeugt. Neben Maissilage werden innovative Substrate wie Sudangras- und Roggensilage genutzt.

Flexibilität und hohe Rendite

Weil die Biogas-Anlage Rogäsen von einzelnen Substraten unabhängig ist, kann in hohem Maße die Substratversorgung flexibel gewährleistet werden. Ein von BioConInvest unabhängiges Ingenieurbüro für Verfahrenstechnik fährt die Biogas-Anlage Rogäsen ein, mit dem Blockheizkraftwerk gibt es einen Servicevollvertrag. Mit vier Landwirten der Region hat BioConInvest Verträge abgeschlossen, die die Substratversorgung für die nächsten zehn Jahre sichern. Diese Basis ist die Grundlage für die Prognose von mehr als 310% Ausschüttung des Fonds von BioConInvest innerhalb von 20 Jahren. In dieser Zeit verfügt der Fonds über das Erneuerbare Energien Gesetz über Einnahmesicherheit. Das Investitionsvolumen des Fonds der Biogas-Anlage Rogäsen beträgt 3,51 Millionen Euro bei einem Eigenkapital von 1,08 Millionen Euro. Die Mindestanlage bei dem Fonds von BioConInvest beträgt 10.000,- EUR zuzüglich 5% Agio, höhere Beteiligungen müssen durch 5.000,- EUR teilbar sein. Die Ausschüttung durch BioConInvest beträgt nach 20 Jahren 31.316,00 EUR.

Handel und Preisbildung bei Zertifikaten

Wo kann man Zertifikate kaufen und wie erfährt man deren Preis? Die Frage erscheint auf den ersten Blick fast banal ist aber mehr als berechtigt und wirft auf den zweiten Blick weitere Fragen auf, die eventuell schwerer zu beantworten sind.

Wo Zertifikate kaufen und was kostet es?

Wo kann man Zertifikate kaufen? Bei jeder Bank, an über eine Wertpapierbörse oder bei den entsprechenden Zertifikate Emittenten. Die Frage nach Kosten ist recht individuell und kann meist erst nach einem Blick auf die Preisstaffel des jeweiligen Anbieters beantwortet werden. Wichtig für den Kauf bei Neuemission ist vielleicht ein Hinweis: In der Regel wird bei Kauf eines neu aufgelegten Zertifikats (Zeichungsphase) ein Aufgeld fällig, welches den Kurs bereits in den ersten Tagen leicht ins Minus rutschen lässt. Wer daher keinen Anbieter findet, der das Aufgeld (Agio) erlässt, kann in den meisten Fällen die ersten Notierungen des Zertifikats abwarten und dann einsteigen.

Wie kommt der Preis eines Zertifikats zustande?

Analog zur Preisfeststellung von Investmentfonds, wird auch bei Zertifikaten der aktuelle Gegenwert der enthaltenen Finanzinstrumente als Kurswert zzgl. einem geringen Aufgeld für die Preisfeststellung herangezogen. Im Unterschied zu Investmentfonds besteht das „Innenleben“ eines Zertifikats allerdings aus finanzmathematischen Anlageformen, die sich von Privatanlegern in den seltensten Fällen nachvollziehen lassen. Die Bank bzw. der Emittent stellt den Kurs und muss daher mit großer Sorgfalt dafür Sorge tragen, dass Kunden einen realistischen Kaufkurs erhalten.

Geringe Handelsumsätze sind übrigens kein Problem – anders als bei Aktien muss es keinen Verkäufer geben, der seine Wertpapiere veräußern möchte, Zertifikate verbriefen eine Schuld und können somit eigentlich zu jedem Zeitpunkt vom Emittenten ausgegeben werden, sofern dieser einen aktuellen Kauf- oder Rücknahmepreis stellt. Gerade bei Hedge-Fonds Zertifikaten kommen häufiger Abweichungen von der „jederzeit handelbar“ Regel zur Anwendung, da die Hedge-Fonds oder Hedge-Fonds Indices auf die Zertifikate abgebildet werden auch nicht täglich aktuelle Kurse stellen.