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4 Mrz |
Silber Quanto Zertifikat Silber 12/09 DZB (ISIN DE000DZ19CL9) Tracker-Zertifikat
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Das von ABN AMRO emittierte Quanto Zertifikat auf Silber könnte für Anleger ein interessantes Investment darstellen, die auf weiter steigende Preise für Edelmetalle setzen. Prinzipiell ist die Marktsituation beim Silber ähnlich derjenigen auf dem Goldmarkt. Schon seit Jahren besteht ein Nachfrageüberschuss. Auch wenn Silber primär von der Industrie nachgefragt wird und daraus eine starke Abhängigkeit von der globalen Konjunktur entsteht, wird Silber wohl von der Situation auf dem Edelmetallmarkt profitieren. Langfristige Kurssteigerungen dürften die Folge sein. Das Quanto-Zertifikat von ABN AMRO könnte also das richtige Mittel sein, um an dieser Entwicklung zu partizipieren.
Es handelt sich beim ABN AMRO Quanto Zertifikat Silber im Übrigen um ein sogenanntes Trackerzertifikat. Kennzeichnend für diese Art von Zertifikaten ist, dass sie grundsätzlich die Kursentwicklung eines Basiswerts abbilden. Dividendenerträge fallen auf Trackerzertifikate nicht an – diese werden diskontiert und sind in den Kurswert „eingepreist.“ Die Devise lautet also: Kurssteigerung statt Dividende. Bei zu erwartenden Sonderdividenden kann diese Steigerung dann natürlich höchst einträglich sein.
Wie bei allen Wertpapieren aus dem Bereich der Zertifikate ist auch das Quanto Zertifikat Silber mit Verlustrisiken behaftet, wenn sich der Preis für Silber zukünftig nicht wie prognostiziert entwickelt. Einen Vorteil bietet das Quanto Zertikat dem Anleger jedoch: Es ist währungsgesichert, was bedeutet, dass die Umrechnung aus der Fremdwährung in Euro immer 1:1 erfolgt.
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15 Jul |
Quanto Zertifikat Zertifikate Arten
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In den vergangenen Jahren konnten Anleger beispielsweise mit Investments in Erdöl oder Gold hohe Gewinne erwirtschaften. Da beide Rohstoffe jedoch in US-Dollar notieren, der Dollar jedoch gegenüber dem Euro stark abwertete, blieben oft nur geringe Erträge übrig.
Um das eigene Depot gegen Währungsverluste abzusichern, werden Quanto Zertifikate aufgelegt. Sie investieren vorwiegend in Rohstoffe oder bilden einen Aktienindex ab und beziehen sich vornehmlich auf US-Dollar oder japanische Yen. Sie sind so konstruiert, dass sie wechselkursbedingte Schwankungen eliminieren sollen. So wird der Anleger also vor Währungsverlusten geschützt, Währungsgewinne sind aber ebenso ausgeschlossen. Sofern Anleger also von sinkenden Währungskursen ausgehen, ist ein solches Zertifikat durchaus lohnend und kann die hohen Renditen sichern.
Absicherung gegen Währungsschwankungen haben ihren Preis
Zu bedenken ist jedoch, dass derartige Absicherungen über Quanto Zertifikate natürlich ihren Preis haben. Diese Kosten werden von den Emittenten der Zertifikate an den Anleger weitergegeben, meist erfolgt der Abzug laufend vom jeweiligen Zertifikatepreis. Im Vergleich zur nicht währungsgesicherten Variante eines Zertifikats können auch der Ankaufs- sowie der Verkaufskurs stärker variieren. Die genaue Abrechnung der Kosten wird jedoch nicht bei jedem Zertifikat detailliert dargestellt und ist für Anleger so schwer zu erkennen. Die Wahl für oder gegen ein Quanto-Zertifikat können Anleger somit in den meisten Fällen nur über die tatsächliche Performance treffen.
Quanto-Zertifikate Einsatz hängt auch von der eigenen Markteinschätzung ab
Fazit: Quanto-Zertifikate waren vor allem in den letzten Jahren durch die hohe Dollar-Abwertung stark gefragt. Quanto-Zertifikate auf Gold beispielsweise konnten deutlich höhere Erträge generieren als nicht währungsgesicherte Gold-Zertifikate. Die Entwicklung des Goldpreises jedoch konnte aufgrund der Kosten nicht erreicht werden. Anleger, die also von einem gleich bleibenden oder gar steigenden Dollar-Kurs ausgehen, sollten nicht in Quanto-Zertifikate investieren, wer allerdings von weiteren Währungsverlusten des Dollars ausgeht, ist mit ihnen gut bedient.
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11 Mai |
Reverse Bonus-Zertifikate Zertifikate Arten
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Reverse Bonus-Zertifikate sind auf dem deutschen Anlagemarkt relativ neu. Ebenso wie bei “normalen” Bonus-Zertifikaten liegt ein Basiswert zugrunde, der entweder eine Aktie oder ein Aktienindex sein kann. Im Gegensatz zu diesen Papieren wird der Kurs des Zertifikates aber steigen, wenn der des Basiswertes sinkt.
Je tiefer der Kurs des Basiswerts desto höher der Bonus
Dies ist darin begründet, dass die Barriere des Basiswertes oberhalb des derzeitigen Kursniveaus liegt. Wird dieser Wert während der Laufzeit des Zertifikates niemals berührt oder gar überschritten, erhält der Anleger einen vorher fest vereinbarten Bonus von beispielsweise 30%. Je weiter der Basiswert sinkt, desto höher kann der Bonus ausfallen. Dieser liegt, je nach Möglichkeit des Erreichens der Kursschwelle, in der Regel deutlich über dem aktuellen Zinsniveau.
Wird die Kursschwelle des Basiswertes jedoch erreicht, entfällt das Recht des Anlegers auf die Bonuszahlung. Ebenso, wie der Basiswert dann steigt, erzielt er entsprechende Kursverluste.
Reverse Bonus-Zertfikate – Geldanlage für fallende Börsenkurse
Reverse Bonus-Zertifikate eignen sich daher für alle Anleger, die von einem seitwärts tendierenden bis fallenden Markt ausgehen und die daher kein direktes Investment in Aktien oder Aktienfonds vornehmen wollen. Viele dieser Reverse Bonus-Zertifikate wurden z.B. Mitte des Jahres 2007 auf den Markt gebracht, zu diesem Zeitpunkt gingen bereits viele Analysten von sinkenden Aktienkursen aus, die sich in den folgenden Monaten auch tatsächlich einstellten.
Bei der Auswahl eines Reverse Bonus-Zertifikates sollten Anleger darauf achten, dass die Kursschwelle, die in keinem Fall erreicht werden darf, entsprechend weit vom aktuellen Niveau entfernt liegt. Natürlich wird dies Einbußen im Bereich der Rendite mit sich bringen (geringere Bonuszahlung), die Sicherheit erhöht es jedoch.
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5 Mai |
Basket-Zertifikat Zertifikate Arten
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Unter einem Basket (=Korb) versteht man die Zusammensetzung eines Portfolios aus verschiedenen Aktien. Diese können sowohl aus unterschiedlichen Ländern als auch aus unterschiedlichen Branchen stammen. Hierbei spricht man dann entweder von einem Regionen-Basket oder einem Branchen-Basket. Auch Basket-Zertifikate, die einen Index, zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones Euro Stoxx abbilden, sind möglich. Die Zusammensetzung des Baskets legt der Emittent des Basket-Zertifikats bereits bei Auflage verbindlich fest.
Aktien im Zertifikate Korb
Der Anleger, der das Basket-Zertifikat dann erwirbt, sichert sich somit einen Anteil an diesem Aktienkorb sowie an dessen Wertentwicklung. Ebenso wie sich die Aktien im Korb entwickeln, wird auch das Zertifikat entweder im Kurs steigen oder aber fallen.
Der Aktienkorb eines Basket-Zertifikates ist in der Regel festgelegt, auch die Gewichtung der einzelnen Werte wird dem Anleger bereits bei Emission mitgeteilt. Kann sich an der Zusammensetzung des Aktienkorbes nichts mehr ändern, spricht man von einem passiv gemanagten Zertifikat. Dem gegenüber stehen Basket-Zertifikate, deren Zusammensetzung sich je nach Entwicklung der Aktienwerte auch ändern kann. Diese Zertifikate werden häufig auch Strategiezertifikate genannt.
Besonderheit Basket-Zertifikat Verlauf immer Nachkauf nimmer
Basket-Zertifikate eignen sich daher für Anleger, die das direkte Investment in Aktien aufgrund des hiermit verbundenen hohen Risikos scheuen. Durch den Aktienkorb, der in der Regel aus zahlreichen verschiedenen Werten besteht, kann ein Risikoausgleich erfolgen.
Zu beachten ist, dass Basket-Zertifikate immer mit einer festen Laufzeit ausgestattet sind. Daher ist ein Verkauf des Zertifikats während der Laufzeit immer möglich, der Zukauf ist jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Grundsätzlich sind Basket-Zertifikate Aktienfonds sehr ähnlich, sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Kosten, die bei Zertifikaten in der Regel deutlich geringer sind.
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19 Apr |
Das Garantie-Zertifikat Zertifikate Arten
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Deutsche Anleger gelten nicht unbedingt als besonders risikofreudig, Wenig verwunderlich daher, dass sich Garantiezertifikate einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Das Garantie-Zertifikat Konzept ist ein schnell erklärtes Verkaufskonzept: Bereits bei Erwerb des Zertifikats weiß der Anleger zu welchem Zeitpunkt er den als Garantie festgelegten Betrag wieder zurückerhält.
Welche Garantien bieten ein Garantie-Zertifikat?
Eine Kapitalgarantie zum Ende der Laufzeit. Garantie-Zertifikate sind in der Regel zeitlich befristete Zertifikate, die zum Ende der mehrjährigen Laufzeit mit einer Kapitalgarantie von z.B. 100% oder 120% die Rückzahlung des eingesetzten Kapital garantieren.
Wie bei Garantiefonds gilt auch für Garantie-Zertifikate eine Stichtagsregelung. Erst zum Stichtag bzw. Fälligkeitstag muss der garantierte Betrag für ein solches Zertifikat ausbezahlt werden. Während der Laufzeit kann der Kurs eines Garantiezertifikats deutlich unter der Garantie liegen.
Wie funktioniert eine solche Garantie?
Eine Garantie kann – unabhängig ob bei Investmentfonds oder Zertifikaten – nur dann gegeben werden, wenn diese finanzmathematisch sicher möglich ist. Was umständlich klingt ist im Grunde einfach, der Großteil des vom Anleger investierten Kapitals wird in eine Nullkuponanleihe investiert, welche zum Stichtag den gewünschten Rückzahlungs- also Garantiebetrag sichert. Die „übrig gebliebene“ Anlagesumme des Sparers wird in verschiedene Geldanlagen investiert, die als Anlageziel des Zertifikats ausgegeben werden. Je nach Qualität des Managements, Börsenlage und eventuellem Fremdkapitaleinsatz, können sich Anleger auf einen mehr oder weniger hohen Wertzuwachs oder eben eine nur Rückzahlung des eingesetzten Kapitals freuen.
Kein Verlust möglich mit Garantie-Zertifikaten?
Ja und nein. Die dem Zertifikat unterliegende Anleihe ist sicher, so lange der Emittent der Anleihe die Rückzahlung leistet. Ausfälle kommen vor, sind aber vor allem bei Garantieprodukten sehr unwahrscheinlich, da hier auf Emittenten bester Bonität geachtet wird.
Verluste fallen deshalb nur durch Inflations-Effekte an. Wer heute 100 Euro investiert und diese in 6 Jahren zurückerhält hat bei einer durchschnittlichen jährlichen Inflationshöhe von 1,6% fast 10% Wertverlust zu verkraften, auch wenn das Geld an und für sich nicht weniger geworden ist.