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Jul

Knock-out-Zertifikat

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Ebenso wie bei anderen Zertifikaten auch besitzt das Knock-out-Zertifikat einen Basiswert, meist eine Aktie. Der Wert des Zertifikates berechnet sich demnach auch nach dem Basiswert sowie dem so genannten Strike. Dies ist der Kurs, bei dem das Zertifikat sofort wertlos wird. Weist eine Aktie beispielsweise einen Wert von 100 auf, der Strike-Kurs, also der Knock-out-Kurs, wird bei 70 festgelegt, ergibt sich ein Wert von 30 für das Zertifikat. Mit jedem Euro, den der Basiswert steigt, steigt auch der Kurs des Zertifikates um einen Euro. Anleger haben somit also die Möglichkeit, direkt an den Kurssteigerungen der Aktie teilzunehmen, ohne den hohen Anschaffungspreis dafür zahlen zu müssen. Man spricht hierbei auch von einem Hebel, denn mögliche Gewinne sind, ebenso wie mögliche Verluste, überproportional zum Kaufpreis.

Knock-out Zertifikate – ein Angebot für erfahrene Anleger

Ebenso wie sich das Zertifikat bei steigenden Kursen verhält, verhält es sich auch bei fallenden Kursen. Sinkt also der Wert des Basiswertes, sinkt gleichzeitig auch der Kurs des Knock-out-Zertifikats. Fällt der Kurs allerdings unter den Strike-Wert, ist das eingesetzte Kapital verloren. Das Risiko bei einem solchen Zertifikat ist also enorm hoch, daher ist es vornehmlich erfahrenen Anlegern zu empfehlen, die eine sehr hohe Risikobereitschaft zeigen. Knock-out-Zertifikate gibt es sowohl mit als auch ohne festgelegte Laufzeit.

Knock-out-Zertifikat besser mit Stop-Loss

Um mögliche Kursverluste zu begrenzen, sollten Käufer eines Knock-out-Zertifikates möglichst immer gleichzeitig eine Stopp-loss-Order einstellen. Mit ihr wird der Verkauf des Zertifikates eingeleitet, sobald ein bestimmter Kurs des Basiswertes erreicht oder unterschritten wurde. Somit werden zwar auch Verluste erzielt, der Totalverlust kann so aber vermieden werden

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