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Mai

Sprint-Zertifikat

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Das Sprint-Zertifikat ermöglicht es dem Anleger von lediglich moderaten Kursentwicklungen überproportional zu profitieren. Fixiert wird bei Auflage des Papiers eine so genannte Sprintstrecke, die aus zwei Werten besteht. Zum einen ist dies der Startwert, zum anderen der Cap, oder auch Höchstwert. Weiterhin wird die Laufzeit der Anlage fest vereinbart. Wie jedem Zertifikat, liegt dem Sprint-Zertifikat darüber hinaus ein Basiswert zu Grunde, der auf einem öffentlich feststellbaren Index basiert.

Begrenzte Gewinnaussichten

Der Startwert wird meist in unmittelbarer Nähe des Basiswertes zum Zeitpunkt der Auflage festgelegt. Der Cap dagegen kann durch den Emittenten frei fixiert werden. Am Ende der Laufzeit wird nun überprüft, ob sich der Basiswert zwischen dem Startwert und dem Cap befindet. Ist dies der Fall, so erhält der Anleger neben den Anschaffungskosten einen verdoppelten Gewinnanteil. Er partizipiert also überproportional an einer Entwicklung, die sich für ihn bei direkter Anlage nur einfach ausgewirkt hätte. Sinkt der Basiswert hingegen unter den Startwert, so erhält der Anleger in jedem Fall immer den Basiswert. Steigt der Kurs über den Cap, so erhält der Anleger den verdoppelten Gewinn bis zur vereinbarten Höchstgrenze, während der darüber hinaus gehende Gewinn dem Emittenten zufällt. Aus der hierdurch erwirtschafteten Reserve, kann dieser das dargestellte Modell finanzieren.

Sprint-Zertifikate als passende Anlage für seitwärts tendierende Märkte

Geeignet ist diese Anlageform immer dann, wenn der Anleger mit einiger Sicherheit davon ausgehen kann, dass sich ein bestimmter Index während der Laufzeit gemäßigt positiv entwickelt und er hiervon übermäßig profitieren möchte. Das maximale Risiko liegt bei dem Sprint-Zertifikat darin, dass der Anleger, bei einem unerwarteten Absinken des Kurses, lediglich den zu Grunde liegenden Basiswert erhält, was auch bei einer direkten Anlage in diesen der Fall wäre.

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